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	<title>BONA VITA 50plus &#187; EX LIBRIS</title>
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	<description>Das Onlinemagazin für Silver Ager</description>
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		<title>DER BROCKHAUS &#8211; GESUNDHEIT</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 17:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[EX LIBRIS]]></category>
		<category><![CDATA[Brockhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Zahnmedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Er sollte in keinem Haushalt fehlen, der Brockhaus "GESUNDHEIT". Nicht nur die Schulmedizin, sondern auch Natur-, Kinderheilkunde, Ern&#228;hrungslehre, Zahn- und Umweltmedizin werden in diesem Buch behandelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Standardwerk auf dem neuesten Stand der Wissenschaft</h2>
<p><a title="Brockhaus Gesundheit von wolfgangbocksch bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/54085896@N04/5547430968/"><img class="alignleft" style="margin-right: 10px;" src="http://farm6.static.flickr.com/5137/5547430968_b3e6e5e6d4.jpg" alt="Brockhaus Gesundheit" width="182" height="254" /></a>Seit 1951 ist der „<strong>Gesundheits-Brockhaus</strong>“ das Standardwerk zu allen medizinischen Fragen. Zur Vor- oder Nachbereitung eines Arztgespr&#228;ches, zur Aufkl&#228;rung und als Suchhilfe f&#252;r Behandlungsalternativen:</p>
<p>Der <strong>Brockhaus Gesundheit</strong> erkl&#228;rt Krankheiten und ihre Ursachen sowie Therapien und Behandlungsm&#246;glichkeiten. Die achte Auflage des Gesundheitslexikons stellt alle wichtigen Themen der Medizin auf 1368 Seiten zuverl&#228;ssig und auf dem neuesten Wissensstand dar.</p>
<p>Mehr als 12.000 Stichw&#246;rter k&#246;nnen die Nutzer nachschlagen, darunter zahlreiche neue Themen wie die Impfung gegen Geb&#228;rmutterhalskrebs oder Schweinegrippe.</p>
<p>Neben der klassischen Schulmedizin sind auch <strong>Naturheilkunde</strong>, <strong>Kinderheilkunde</strong>,<strong> Ern&#228;hrungslehre</strong>, <strong>Zahn- und Umweltmedizin </strong>umfassend ber&#252;cksichtigt. Zahlreiche Symptomtabellen und Infok&#228;sten bieten Hilfe zur Selbsthilfe und geben wertvolle Verhaltenstipps bei kleineren und gr&#246;&#223;eren Notf&#228;llen.</p>
<p><em>Quelle: <strong>Brockhaus</strong></em></p>
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		<title>Krebszellen m&#246;gen keine Sonne</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 14:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[EX LIBRIS]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. William B. Grant]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Krebszellen mögen keine Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. med. Jörg Spitz]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenhormon]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenlicht]]></category>
		<category><![CDATA[UV-Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin-D]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Sonne g&#228;be es kein Leben auf der Erde. Bis vor einigen Jahren nutzte die Medizin ihre heilende Kraft. Doch f&#252;r uns moderne Menschen ist sie zum b&#246;sen D&#228;mon mutiert, der unsere Gesundheit bedroht. Antibiotika und die Angst vor Hautkrebs haben die positiven Eigenschaften der Sonnenstrahlen vergessen lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>&#196;rztlicher Rat f&#252;r Betroffene</h2>
<p>Dieser Ratgeber zeigt, wie wichtig das <strong>Sonnenlicht</strong> f&#252;r unsere Gesundheit ist. Denn ohne Sonne kommt es zu einem Defizit an <strong>Vitamin D</strong>, das f&#252;r die Regulation zahlreicher Prozesse in nahezu allen K&#246;rperzellen ben&#246;tigt wird. 70 bis 90 Prozent aller Menschen in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz leiden an <strong>Vitamin-D</strong>-Mangel und wissen nicht, dass dieser in vielen F&#228;llen zu Krebs f&#252;hren kann.<br />
Das „<strong>Sonnenhormon</strong>“ kann nicht nur bei Betroffenen die Lebensqualit&#228;t verbessern und die Lebenszeit verl&#228;ngern, sondern ist vor allem ma&#223;geblicher Schl&#252;ssel zur Pr&#228;vention: <strong>Vitamin D</strong> senkt das Krebsrisiko und unterdr&#252;ckt das Wachstum b&#246;sartiger Tumore. Au&#223;erdem sch&#252;tzt es vor Rachitis und Diabetes, verlangsamt Knochenschwund, kr&#228;ftigt die Muskulatur, f&#246;rdert das Immunsystem, produziert k&#246;rpereigene Antibiotika, sch&#252;tzt die Nervenzellen (auch vor Multipler Sklerose) und senkt den Blutdruck.<br />
Pr&#228;ventionsmediziner <strong>Prof. Dr. J&#246;rg Spitz</strong> und <strong>Vitamin-D</strong>-Experte <strong>Dr. William B. Grant </strong>schildern die neuesten Forschungsergebnisse zum <strong>UV-Licht</strong> und zum Sonnenhormon, erl&#228;utern, wie der eigene <strong>Vitamin-D</strong>-Spiegel ermittelt und reguliert werden kann und geben wertvollen und konkreten Rat, wie mithilfe der Heilkraft der Sonne Krankheiten wie <strong>Krebs</strong> oder Multiple Sklerose vermieden oder gelindert werden k&#246;nnen.<br />
Ein Pl&#228;doyer f&#252;r einen gesundheitsbewussten Umgang mit dem <strong>Sonnenlicht</strong>!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Prof. Dr. med. J&#246;rg Spitz / William B. Grant</strong>, Ph. D.<br />
<strong>Krebszellen m&#246;gen keine Sonne</strong><br />
<strong>Vitamin D </strong>– der Schutzschild gegen <strong>Krebs</strong>,<br />
Diabetes und Herzerkrankungen<br />
&#196;rztlicher Rat f&#252;r Betroffene<br />
Mit Vitamin-D-Barometer und Lebensstil-Risiko-Fragebogen<br />
Mankau Verlag, 1. Aufl. November 2010, 12,95 € (D) / 13,40 € (A)<br />
4-farbig, zahlr. Abb., 14 x 21 cm, 157 S., ISBN 978-3-938396-64-3</p>
<h4>Zu den Autoren</h4>
<p><a title="Prof.Spitz_J&#246;rg von wolfgangbocksch bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/54085896@N04/5546398941/"><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://farm6.static.flickr.com/5131/5546398941_af0e85ef94_t.jpg" alt="Prof.Spitz_J&#246;rg" width="70" height="100" /></a><strong>Prof. Dr. med. J&#246;rg Spitz </strong>(geb. 1943) aus Schlangenbad bei Wiesbaden ist Facharzt f&#252;r Nuklearmedizin, Ern&#228;hrungsmedizin und Pr&#228;ventionsmedizin, Vorstandsmitglied des „Europ&#228;ischen Gesundheitsnetzwerks“ sowie Gr&#252;nder der „Gesellschaft f&#252;r Medizinische Information und Pr&#228;vention“ und der gemeinn&#252;tzigen „Deutschen Stiftung f&#252;r Gesundheitsinformation und Pr&#228;vention“. Nach seiner Habilitation arbeitete er unter anderem als Chefarzt f&#252;r Nuklearmedizin am St&#228;dtischen Klinikum Wiesbaden und Professor f&#252;r Nuklearmedizin an der Universit&#228;t Mainz. Seit einigen Jahren widmet sich Spitz ausschlie&#223;lich der Erarbeitung von Pr&#228;ventionskonzepten und deren Umsetzung in der Praxis und h&#228;lt bundesweit Vortr&#228;ge &#252;ber eine ganzheitliche Gesundheitsvorsorge.</p>
<p><a title="Dr.Grant_William von wolfgangbocksch bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/54085896@N04/5546980114/"><img class="alignleft" style="margin-right: 10px;" src="http://farm6.static.flickr.com/5299/5546980114_045b537bef.jpg" alt="Dr.Grant_William" width="72" height="101" /></a><strong>William B. Grant, Ph. D.</strong> (geb. 1942) gilt weltweit als einer der f&#252;hrenden <strong>Vitamin-D</strong>-Experten. Nach seiner Promotion in Berkeley an der University of California widmete sich der Physiker insbesondere der Erforschung der Epidemiologie chronischer Erkrankungen in Abh&#228;ngigkeit von der Sonnenexposition. Durch seine Arbeit zu den Zusammenh&#228;ngen von <strong>Vitamin D </strong>und<strong> Krebs</strong> konnten zahlreiche Tumore nachgewiesen werden, deren Entstehung bzw. Wachstum durch <strong>Vitamin D</strong> beeinflusst werden kann. <strong>Dr. Grant </strong>leitet das Sunlight, Nutrition and Health Research Center (SUNARC) in San Franzisko (USA).</p>
<h4>Interview mit dem Pr&#228;ventionsmediziner Prof. Dr. med. J&#246;rg Spitz</h4>
<h3>Sonnenlicht sch&#252;tzt vor Krebs</h3>
<p>„Die Menschen werden zwar immer &#228;lter, aber auch immer kr&#228;nker. Die wenigsten wissen, dass sie in ihrem Lebensstil gleich mehrere Defizite aufweisen. Gerade ein <strong>Vitamin-D</strong>-Mangel stellt hier ein ernstes Problem dar; nur wenn das ‚Sonnenhormon‘ in ausreichendem Ma&#223;e vorhanden ist, k&#246;nnen unsere Zellen optimal funktionieren. <strong>Vitamin D</strong> kann sogar vor <strong>Krebs</strong> sch&#252;tzen oder ein Fortschreiten der Krankheit verhindern.“ Der Ern&#228;hrungs- und Pr&#228;ventionsmediziner <strong>Prof. Dr. med. J&#246;rg Spitz </strong>beschreibt zusammen mit dem <strong>Vitamin-D</strong>-Experten <strong>William B. Grant, Ph. D.</strong> in seinem neuen Buch die Bedeutung von <strong>Vitamin D</strong> als Schutzschild vor <strong>Krebs</strong>, Diabetes und anderen chronischen Krankheiten.</p>
<p><em>BONA VITA: Seit der Antike wurde die Sonne kultisch verehrt und stand bis ins 20. Jahrhundert hinein sogar im Mittelpunkt der so genannten „Heliotherapie“. Wann und warum hat sich dies ge&#228;ndert?</em></p>
<p><strong>Prof. Spitz</strong>: Das Bewusstsein f&#252;r die Bedeutung der Natur als ganz wesentlich f&#252;r die Existenz des Menschen ist in dem Ma&#223;e verloren gegangen, wie die technischen Fortschritte immer beeindruckendere Ergebnisse lieferten. Dies gilt auch f&#252;r den Bereich der Medizin – ganz gleich, ob es sich dabei um neue Operationstechniken oder die Erfindung der Antibiotika handelt. Scheinbar braucht man die Natur nicht mehr!</p>
<p><em>BONA VITA: </em><em>Sie machen unter anderem einen „nicht artgerechten Lebensstil“ des modernen Menschen f&#252;r die Zunahme chronischer Krankheiten verantwortlich. Wie verh&#228;lt sich das zur Verl&#228;ngerung der Lebenserwartung durch den medizinisch-technischen Fortschritt?</em></p>
<p><strong>Prof. Spitz</strong>: In den letzten Jahren ist zunehmend deutlicher geworden, dass eine Verl&#228;ngerung der Lebenserwartung nicht automatisch bedeutet, dass diese zus&#228;tzlichen Jahre auch in guter Gesundheit erlebt werden. Vielmehr ist es genau umgekehrt: Da die Medizin die chronischen Krankheiten nicht heilen kann, erh&#228;lt sie mit ihren symptomatischen Ma&#223;nahmen die Menschen am Leben, sodass sie in der Tat deutlich &#228;lter werden. Leider aber auch immer kr&#228;nker! Bereits zehn Prozent der deutschen Bev&#246;lkerung werden offiziell als behindert eingestuft. Und dies nicht als Folge von Unf&#228;llen, sondern als Folge chronischer Erkrankungen.</p>
<p><em>BONA VITA: </em><em>Bis in die 1970er Jahre hinein wurde Vitamin D nahezu ausschlie&#223;lich mit dem Knochenstoffwechsel in Verbindung gebracht. Wie kam es zur Entdeckung der au&#223;erordentlichen Bedeutung des „<strong>Sonnenhormon</strong>s“?</em></p>
<p><strong>Prof. Spitz</strong>: Hier sind zwei Faktoren von Bedeutung: Zum einen fanden die Wissenschaftler so genannte „<strong>Vitamin-D</strong>-Rezeptoren“ – das sind Bindungsstellen f&#252;r das <strong>Sonnenhormon</strong> – nicht nur im Knochengewebe, sondern in immer mehr Zellen im K&#246;rper. Zum anderen wurde entdeckt, dass nicht die Gene unsere Zellen steuern, sondern umgekehrt die Zellen ihre Gene steuern k&#246;nnen, so wie es die jeweilige Situation des Zellstoffwechsels erfordert. Derzeit wird diskutiert, dass bis zu tausend Gene mithilfe von <strong>Vitamin D</strong> gesteuert werden.</p>
<p><em>BONA VITA: </em><em>Welche Auswirkungen hat <strong>Vitamin D </strong>auf b&#246;sartige Tumore und andere chronische Krankheiten?</em></p>
<p><strong>Prof. Spitz</strong>: Man kann pauschal und vereinfachend sagen, dass <strong>Vitamin D</strong> eine Art Schutzhormon ist. Dies ergibt sich aus dem zuvor Gesagten, dass f&#252;r viele Zellfunktionen <strong>Vitamin D</strong> ben&#246;tigt wird. Ist es in ausreichendem Ma&#223;e vorhanden, k&#246;nnen die Zellen optimal funktionieren und das zugeh&#246;rige Organ bleibt gesund. Speziell bei der Entstehung b&#246;sartiger Tumore sorgt <strong>Vitamin D</strong> an vielen Stellen der Entwicklung des Tumors daf&#252;r, dass das Tumorwachstum nicht voranschreitet. Daraus ergibt sich, dass das <strong>Sonnenhormon </strong>nicht nur bei der Verhinderung von b&#246;sartigen Tumoren eine gro&#223;e Bedeutung hat, sondern auch f&#252;r die weitere Prognose bei einer bereits bestehenden Krebserkrankung.</p>
<p><em>BONA VITA:<em> </em></em><em>Gesunde Ern&#228;hrung allein kann den erforderlichen <strong>Vitamin-D</strong>-Bedarf nicht decken. Wie viel <strong>Vitamin D</strong> braucht der Mensch und welche Alternativen gibt es, den <strong>Vitamin-D</strong>-Spiegel im Blut zu erh&#246;hen?</em></p>
<p><strong>Prof. Spitz</strong>: Diese Frage ist einige Jahre lang kontrovers diskutiert worden. Inzwischen besteht jedoch weitgehend Einigkeit, dass wir im Blut einen <strong>Vitamin-D</strong>-Spiegel von mindestens 30 bis 40 ng/ml haben sollten und dass eine normalgewichtige Person dazu etwa 4.000 IE t&#228;glich erhalten muss. Dabei ist es f&#252;r die Wirkung von <strong>Vitamin D</strong> v&#246;llig gleichg&#252;ltig, ob es mithilfe nat&#252;rlicher oder k&#252;nstlicher <strong>UV</strong>-Strahlung in der Haut entstanden oder als pharmazeutisches Pr&#228;parat hergestellt worden ist.</p>
<p><em>BONA VITA: </em><em>Ein Ziel Ihres Buches ist die Hilfe zur Selbsthilfe bei der Bek&#228;mpfung von<strong> Krebs</strong> und anderen Krankheiten. Wie kann dies erreicht werden?</em></p>
<p><strong>Prof. Spitz</strong>: Eine alte Spruchweisheit lautet: „Eine erkannte Gefahr ist eine gebannte Gefahr!“ Dies gilt auch und gerade im Bereich der Gesundheit. Die meisten Menschen wissen nicht, dass sie nicht nur ein einzelnes, sondern mehrere Defizite in ihrem Lebensstil aufweisen. Erst wenn ihnen dieses bewusst ist, k&#246;nnen sie eine &#196;nderung herbeif&#252;hren und damit etwas f&#252;r ihre Gesundheit tun. Das Buch hilft dabei gleich doppelt: Es verbessert die Gesundheitskompetenz des Lesers und gibt zus&#228;tzlich konkrete Ratschl&#228;ge, wie er mit dem aufgezeigten Problem umgehen kann.</p>
<p><em>BONA VITA: </em><em>Was verstehen Sie unter dem Konzept einer „ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge“ bzw. „integralen Pr&#228;vention“?</em></p>
<p>Prof. Spitz: Die in den vergangenen Jahrzehnten eingetretene &#196;nderung unseres Lebensstils ist so ausgepr&#228;gt, dass wir eine ganze Reihe von Defiziten entwickelt haben, von denen der <strong>Vitamin-D</strong>-Mangel nur einer ist und von denen jeweils 70 bis 90 Prozent der Bev&#246;lkerung betroffen sind. Am l&#228;ngsten bekannt, jedoch keineswegs beseitigt, ist der Bewegungsmangel. Die Folgen „schwabbeln“ in zunehmendem Ma&#223;e als fette Menschen durch unsere Stra&#223;en! Verst&#228;rkt werden die Folgen des Bewegungsmangels durch einen Mangel an Mikron&#228;hrstoffen in unserer Nahrung. Das Gleiche gilt f&#252;r einen Mangel an lebenswichtigen Fetts&#228;uren, nachdem  die Fette – wie jetzt die Sonne – jahrzehntelang als B&#246;sewichte dargestellt wurden, die sie so eben nicht sind!</p>
<p>Die Liste der M&#228;ngel in unserer modernen Gesellschaft l&#228;sst sich weiter fortsetzen mit dem Verlust an regelrechtem Trinkwasser, dem Verlust der reinen Luft, dem Verlust der ungest&#246;rten Nachtruhe, dem Verlust des eigenen Singens und Musizierens und letztendlich dem Verlust von sozialem Bezug. Alle diese M&#228;ngel f&#252;hren dazu, dass der K&#246;rper des Menschen nicht mehr so funktionieren kann, wie er es idealerweise k&#246;nnte, wenn er &#252;ber diese Ressourcen verf&#252;gt. Und damit sind wir wieder bei den Ursachen unserer chronischen Krankheiten.</p>
<p>Integrale Pr&#228;vention bedeutet nun, dass wir uns nicht damit begn&#252;gen k&#246;nnen, irgendwoher ein bisschen Vitamin D aufzutreiben oder mal einen Salat mehr zu essen, sondern wir m&#252;ssen versuchen, langfristig m&#246;glichst alle aufgez&#228;hlten Ressourcen dem K&#246;rper wieder regelm&#228;&#223;ig zur Verf&#252;gung zu stellen. Dann haben wir eine ideale Gesundheitsvorsorge, die nicht zu einer noch h&#246;heren Lebenserwartung, sondern zu mehr Lebensqualit&#228;t f&#252;hrt!</p>
<p><em>BONA VITA: Herzlichen Dank, Herr Professor Spitz,  f&#252;r dieses Interview.</em></p>
<p><em>Die Redaktion<br />
</em></p>
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		<title>Das Buch der Chinesischen Heilkunst</title>
		<link>http://www.bonavita.info/das-buch-der-chinesischen-heilkunst.htm</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 18:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[EX LIBRIS]]></category>
		<category><![CDATA[Chinesische Medizin]]></category>
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		<category><![CDATA[Qi]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[TCM]]></category>
		<category><![CDATA[Yang]]></category>
		<category><![CDATA[Yin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) wird auch in unseren Breiten immer beliebter und bekannter, auch wenn Schulmediziner das mit einem gewissen Unbehagen sehen. Das Buch &#252;ber TCM von Professor Li Wu gibt einen umfassenden Einblick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Bew&#228;hrtes Heilwissen aus dem Reich der Mitte</h2>
<p>Im Zentrum der Traditionellen <strong>Chinesischen Medizin</strong> (<strong>TCM</strong>), einer exakten, systematischen Wissenschaft und ganzheitlich orientierten <strong>Heilmethode</strong> steht die Anregung der Lebensenergie<strong> Qi</strong>. Sowohl in der Behandlung von Alltagsbeschwerden als auch bei schwer therapierbaren Symptomen wie Schmerzen, Stoffwechselkrankheiten und diversen organischen und seelischen St&#246;rungen hat sich die fern&#246;stliche <strong>Heilkunst</strong> als wirksame Alternative oder Erg&#228;nzung zur westlichen <strong>Schulmedizin</strong> bew&#228;hrt.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="chinesische_heilkunst_buch+dvd von wolfgangbocksch bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/54085896@N04/5323843209/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5281/5323843209_aef47bac52.jpg" alt="chinesische_heilkunst_buch+dvd" width="402" height="436" /></a></p>
<p>St&#228;rken auch Sie Ihre Lebensenergie <strong>Qi</strong> nach den Grundregeln der &#196;rzte des alten Chinas, die schon ihren Kaisern zu einem langen und gesunden Leben verhalfen, und erfahren Sie alles &#252;ber die Grundprinzipien der <strong>chinesischen Medizin</strong>, das Wirken von <strong>Yin</strong> und <strong>Yang</strong>, die F&#252;nf Elemente und die Akkupunkturpunkte. Behandeln Sie sich einfach und wirkungsvoll: Akupressur, Heilrezepte und chinesische Tees, Kr&#228;uteranwendungen, Bewegungs- und <strong>Meditation</strong>s&#252;bungen, Massagen zur Anregung des <strong>Qi</strong>-Flusses und eine genussvolle, gesunde Ern&#228;hrungsweise helfen dabei, die Gesundheit zu erhalten und Beschwerden zu heilen.</p>
<h4>Zum Autor</h4>
<p><a title="prof_li_wu von wolfgangbocksch bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/54085896@N04/5323852861/"><img class="alignleft" style="margin-right: 10px;" src="http://farm6.static.flickr.com/5007/5323852861_69d7084178_m.jpg" alt="prof_li_wu" width="80" height="121" /></a><strong>Li Wu</strong>, geboren 1966, ist Doktor der Traditionellen<strong> Chinesischen Medizin </strong>(<strong>TCM</strong>). In Deutschland ist er als Heilpraktiker zugelassen und betreibt mit gro&#223;em Erfolg eine Naturheilpraxis in M&#252;nchen. Seine au&#223;ergew&#246;hnliche Begabung wurde schon fr&#252;h erkannt und lie&#223; ihm die Ausbildung am weltber&#252;hmten Shaolin-Kloster in der chinesischen Provinz Henan zuteil werden, die er dann sp&#228;ter mit einem Medizinstudium an der Universit&#228;t Peking fortsetzte. In Deutschland studierte <strong>Li Wu</strong> Psychologie und Germanistik an der Universit&#228;t in Passau.</p>
<p>Dr. <strong>Li Wu</strong> ist zudem Qi-Gong-Meister, Professor f&#252;r <strong>TCM </strong>an der Universit&#228;t Yunnan und Professor f&#252;r Ost-West-Medizin an der Universit&#228;t in San Francisco; au&#223;erdem leitet er das Naturheilkundliche Forschungsinstitut M&#252;nchen und ist Vorstandsmitglied des Naturwissenschaftlichen Forschungsverbandes China und des chinesischen Huang Han Medizinverbandes.</p>
<p style="text-align: center;">Prof. TCM (Univ. Yunnan) Li Wu<br />
Das Buch der <strong>Chinesischen Heilkunst</strong><br />
Bew&#228;hrtes Heilwissen aus dem Reich der Mitte<br />
* Traditionelle Chinesische Arzneimittel<br />
* Akupressur und Heilmassagen<br />
* Qi Gong und Tai Chi<br />
* Ern&#228;hrung nach den F&#252;nf Elementen<br />
<strong>Mankau Verlag</strong>, 1. Aufl. Dez. 2010<br />
14,95 € (D) / 15,40 € (A), Klappenbroschur, WG 1 466<br />
15,1 x 23,5 cm, 222 S., ISBN 978-3-938396-67-4</p>
<p style="text-align: center;">Neue Audio-CDs von Dr. Li Wu (1. Aufl. Dez. 2010):</p>
<ul style="text-align: center;">
<li>F&#252;nf-Elemente-Meditationen:      ISBN 978-3-938396-69-8, 12,95 € (D) / 13,40 € (A)</li>
<li>Heilmassagen:      ISBN 978-3-938396-70-4, 12,95 € (D) / 13,40 € (A)</li>
<li style="text-align: center;">Herz-Meditation: ISBN 978-3-938396-71-1, 12,95 €      (D) / 13,40 € (A)</li>
</ul>
<p>Das Interview mit Professor<strong> TCM Li Wu</strong>:</p>
<h4>„Die Traditionelle Chinesische Medizin bringt Yin und Yang ins Gleichgewicht und verbessert den Fluss der Lebensenergie Qi“</h4>
<p>„Die Traditionelle <strong>Chinesische Medizin</strong> (<strong>TCM</strong>) hat eine jahrtausendealte Geschichte; ihre<strong> Heilmethode</strong>n wurden von Generation zu Generation weitergegeben und durchliefen dadurch Millionen medizinischer Tests am Patienten. Sie bringt <strong>Yin</strong> und <strong>Yang</strong> ins Gleichgewicht und verbessert den Fluss der Lebensenergie <strong>Qi</strong>, die menschlichen Organe arbeiten wieder harmonisch zusammen und der Patient wird gesund. Letztlich kennt die <strong>TCM </strong>f&#252;r alle Krankheitsbilder Heilungsmethoden.“ Prof. TCM (Univ. Yunnan)<strong> Li Wu</strong>, Doktor der Traditionellen Chinesischen Medizin und Heilpraktiker mit gro&#223;er Praxis in M&#252;nchen, erl&#228;utert die Grundz&#252;ge und Vorteile der immer beliebter werdenden, bew&#228;hrten Heilkunst aus dem Reich der Mitte.</p>
<p>BONA VITA: In den letzten Jahren erfreuen sich Behandlungsmethoden aus der Traditionellen <strong>Chinesischen Medizin</strong> (<strong>TCM</strong>) wachsender Beliebtheit. Woran liegt das?</p>
<p><em>Prof. <strong>Li Wu</strong>: Die Traditionelle <strong>Chinesische Medizin</strong> hat eine &#252;ber 4.000 Jahre alte Geschichte, daher auch der Name. Die wirksamen Therapiemethoden wurden von Generation zu Generation weitergegeben und durchliefen dadurch  Millionen medizinischer Tests am Patienten. In den letzten Jahren haben die Menschen in Europa ein gr&#246;&#223;eres Bewusstsein entwickelt, den K&#246;rper in Einklang mit der Natur zu bringen, was wiederum <strong>Gesundheit</strong> bedeutet. Die <strong>TCM</strong> vermittelt dieses Wissen. Akupunktur, Akupressur, Kr&#228;uterheilkunde, Qi Gong etc. bieten erfolgreiche Therapiel&#246;sungen gegen die unterschiedlichsten Krankheitsbilder. </em></p>
<p>BONA VITA: Als Grundprinzip der TCM gilt die ganzheitliche Betrachtung des Menschen und die Deutung allen Lebens aus den polaren Gegens&#228;tzen Yin und Yang. Wie hat man sich das n&#228;her vorzustellen?</p>
<p><em>Prof. <strong>Li Wu</strong>: Das Zusammenwirken von Yin und Yang ist die Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin. Yin bedeutet weiblich, sanft, dunkel, dauerhaft, mit Yang verbindet man m&#228;nnlich, kr&#228;ftig, hell, spontan. Beide sind den entsprechenden Organen zugeordnet. Die TCM bringt Yin und Yang ins Gleichgewicht, sodass die menschlichen Organe wieder harmonisch  zusammenarbeiten k&#246;nnen und der Patient seine Gesundheit zur&#252;ckerh&#228;lt.</em></p>
<p>BONA VITA: Sie betrachten die chinesische Heilkunst als wirksame Alternative und Erg&#228;nzung der so genannten westlichen Medizin. F&#252;r welche Beschwerden gilt dies besonders?</p>
<p><em>Prof. <strong>Li Wu</strong>: Die chinesische<strong> Heilkunst </strong>ist als Alternative oder Erg&#228;nzung der westlichen <strong>Schulmedizin</strong> besonders wirksam gegen chronische Schmerzen, zum Beispiel bei Migr&#228;ne, HWS- und LWS-Syndrom [Schmerzen der Hals- bzw. Lendenwirbels&#228;ule], Arthrose, Rheuma usw.  Letztlich kennt die <strong>TCM</strong> f&#252;r alle Krankheitsbilder Heilungsmethoden.</em></p>
<p>BONA VITA: In der <strong>chinesischen Medizin</strong> wird der K&#246;rper als Energiesystem betrachtet, in dem der Fluss der Lebensenergie (<strong>Qi</strong>) &#252;ber die Meridiane verl&#228;uft. Wodurch wird dieser Energiefluss negativ beeinflusst und welche Behandlungsmethoden bieten sich f&#252;r seine Harmonisierung an?</p>
<p><em>Prof. <strong>Li Wu</strong>: Es gibt zw&#246;lf Meridiane (Energieleitbahnen) in der <strong>TCM</strong>. Der Fluss der Lebensenergie durch die Meridiane  entscheidet,  ob ein Mensch gesund oder krank ist. Ungesunde Ern&#228;hrung, mangelnde Bewegung sowie negative Umwelteinfl&#252;sse k&#246;nnen den <strong>Qi</strong>-Fluss st&#246;ren. Um den <strong>Qi</strong>-Fluss in den Meridianen zu harmonisieren, gebrauchen wir die bekannten Behandlungsmethoden wie Akupunktur, Akupressur, Schr&#246;pfen, Moxibustion, <strong>Qi</strong> Gong, Tai Chi, Kr&#228;uterheilkunde und Ern&#228;hrungstherapie nach den F&#252;nf Elementen.</em></p>
<p>BONA VITA: Die Traditionelle Chinesische Medizin hat sich seit Tausenden von Jahren aus Naturbeobachtung und den spirituellen Grundlagen des Daoismus und Buddhismus entwickelt. Gibt es aktuelle Fortschritte in der Medizin, die die TCM in ihr Diagnose- und Behandlungssystem mit aufnimmt?</p>
<p><em>Prof. <strong>Li Wu</strong>: Die Traditionelle <strong>Chinesische Medizin</strong> war stets f&#252;r die Methodik anderer medizinischer Richtungen offen und hat gegebenenfalls neue Behandlungs- und Diagnoseverfahren aufgenommen. Dadurch entwickelte sich die <strong>TCM</strong> auch immer weiter. Heute bedienen auch wir uns beispielsweise medizinischer Apparate, um genau festzustellen, wo die Bandscheibe zwickt. Umgekehrt hilft die <strong>TCM</strong></em> <em>der modernen Medizin bei chronischen Schmerzen, bei der Ausleitung von Giftstoffen, bei Allergien etc.</em></p>
<p>BONA VITA: Welche gesundheitlichen Risiken bestehen bei der (Selbst-)Behandlung mit <strong>TCM</strong>? D&#252;rfen auch Kinder mit Akupunktur, Akupressur oder Moxibustion behandelt werden?</p>
<p><em>Prof. <strong>Li Wu</strong>: Um Akupunktur anzuwenden, bedarf es einer langj&#228;hrigen, speziellen medizinischen Ausbildung. Eine Selbst-Behandlung kann hier zu schweren gesundheitlichen Beeintr&#228;chtigungen und unerw&#252;nschten Beschwerden f&#252;hren. Akupunktur beeinflusst das <strong>Qi</strong>, und zwar entweder positiv oder eben negativ, wenn sie falsch angewendet wird. Da die <strong>chinesische Medizin</strong> haupts&#228;chlich Pr&#228;vention anstrebt, empfehlen wir Interessierten, mittels Fachkursen  Akupressur, Tuina-Massage, Tai Chi oder <strong>Qi</strong> Gong  zu erlernen. Au&#223;erdem finden sich in meinem Buch zahlreiche Anleitungen f&#252;r die risikolose Selbstbehandlung diverser Alltagsbeschwerden mithilfe der eben erw&#228;hnten <strong>Heilmethode</strong>n. Diese Behandlungstipps k&#246;nnen auch bei Kindern problemlos eingesetzt werden; von einem erfahrenen Therapeuten k&#246;nnen Kinder aber auch je nach  Krankheitsbild mit Akupunktur (Kindernadeln, Laser-Akupunktur) und Moxibustion  behandelt werden.</em></p>
<p>BONA VITA: Eine besondere Rolle bei der<strong> TCM</strong> spielt das Essen, das nicht nur der Ern&#228;hrung, sondern der Gesunderhaltung und Heilung dient. Was zeichnet eine perfekte Mahlzeit aus und wie gew&#228;hrleistet man auch heutzutage eine ausgewogene Ern&#228;hrung?</p>
<p><em>Prof. <strong>Li Wu</strong>: Ein altes chinesisches Sprichwort besagt: „Essen ist das Wichtigste, medizinische Therapie spielt nur eine erg&#228;nzende Rolle.“ In der <strong>TCM</strong> spielt Essen eine entscheidende Rolle in der Pr&#228;vention, also in der Gesundheitsvorsorge. Deshalb gilt ein wichtiges Prinzip f&#252;r eine ausgewogene Ern&#228;hrung: An erster Stelle stehen f&#252;nf Getreideprodukte (Reis, Weizen, Hirse, Mais und Dinkel), die wiederum durch Obst und Gem&#252;se unterst&#252;tzt werden; Fleisch und tierisches Eiwei&#223; spielen nur eine erg&#228;nzende Rolle und sollten nur in Ma&#223;en verzehrt werden. Nach der <strong>TCM</strong> werden auch die Nahrungsmittel den f&#252;nf Elementen Metall, Erde, Holz, Feuer und Wasser zugeordnet. Im Ergebnis bedeutet das: M&#246;glichst viel Getreide, Obst und Gem&#252;se. Die Ern&#228;hrung nach den F&#252;nf Elementen ist die einfache Grundregel f&#252;r eine gesunde Ern&#228;hrung.</em></p>
<p>BONA VITA: Was versteht man genau unter den F&#252;nf Elementen und wie passen diese in die Welt des modernen Menschen?</p>
<p><em>Prof. <strong>Li Wu</strong>: Im Bild der <strong>TCM </strong>tr&#228;gt jeder Mensch die F&#252;nf Elemente in sich, sowohl physisch als auch psychisch. Die F&#252;nf Elemente beschreiben f&#252;nf Organe im K&#246;rper: Metall f&#252;r Lunge, Holz f&#252;r Leber, Wasser f&#252;r Niere, Feuer f&#252;r Herz und Erde f&#252;r Magen. Wenn die Harmonie der F&#252;nf Elemente hergestellt ist, dann arbeiten diese f&#252;nf wichtigen Organe auch harmonisch miteinander. In der modernen Welt jedoch sind Menschen h&#228;ufig durch unterschiedliche Faktoren belastet. Durch entsprechende Ern&#228;hrung, eine positive Lebenseinstellung, k&#246;rperliche Bewegung sowie eine R&#252;ckbesinnung auf die Grundlagen des Lebens kann der Menschen wieder zur&#252;ck zur Balance und somit zu seiner <strong> Gesundheit</strong> finden.</em></p>
<pre>Das Gespr&#228;ch, f&#252;r das wir uns bedanken, wurde im November 2010 gef&#252;hrt. Die Redaktion</pre>
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		<title>„Beruf Oberbereiter“ &#8211; Jetzt erschienen</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 16:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[EX LIBRIS]]></category>
		<category><![CDATA[Oberbereiter]]></category>
		<category><![CDATA[Wu Wei Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[„Beruf Oberbereiter“ von Johann Riegler ist ein absolut gelungenes Werk, das sicher nicht nur Reiter faszinieren wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein wundervolles Buch aus dem Wu Wei Verlag</h3>
<p><a title="oberbereiter von wolfgangbocksch bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/54085896@N04/5102120371/"><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1318/5102120371_57199e0ffd.jpg" alt="oberbereiter" width="390" height="463" /></a>Johann Riegler schreibt seine Biografie &#252;ber 39 Jahre Erfahrung in der Ausbildung von Pferden nach klassischen Grunds&#228;tzen.</p>
<p>Dieser Erfahrungsschatz ist aktuell schwer zu &#252;berbieten.</p>
<p>Der <strong>Wu Wei Verlag</strong> ist dankbar daf&#252;r, dieses immense Wissen ver&#246;ffentlichen zu d&#252;rfen, so dass es allen, die ihren Pferden eine gute Arbeit angedeihen lassen wollen, zur Verf&#252;gung steht.</p>
<p>Das Buch ist ab sofort &#252;ber den <strong>Wu Wei Verlag</strong> oder &#252;ber VAL Silberschnur erh&#228;ltlich.</p>
<p>ISBN:                 	978-3-930953-48-6<br />
Titel	Beruf: <strong> Oberbereiter</strong><br />
Autor(en):          	Riegler, Johann<br />
Herausgeberion:          Isbella Sonntag<br />
Konzeption:                Berger, Hans<br />
Erscheinungstermin:	10.2010<br />
Lieferbarkeitsstatus:	lieferbar<br />
Anzahl Seiten:     	ca. 200<br />
Produktsprache:   	Deutsch<br />
H&#246;he:	                        27,0 cm<br />
Breite:                	23,0 cm<br />
Einbandart:         	gebunden<br />
Produktform	B:             Buch<br />
Abbildungstext:    	zahlr. farb. Abb</p>
<p><em>Quelle: <strong>Wu Wei Verlag</strong></em></p>
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		<title>SCHNARCHEN IST OUT</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 09:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[EX LIBRIS]]></category>
		<category><![CDATA[Hübner-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Schnarchen]]></category>
		<category><![CDATA[Schnarcher]]></category>

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		<description><![CDATA[Hoffnung f&#252;r Millionen Schnarcher und Schnarchopfer: In Kr&#252;gers Therapie finden Schnarcher und Schnarchopfer leicht umsetzbare, wirkungsvolle Tipps und Tricks, mit denen sie das „laute Laster“ wirksam bek&#228;mpfen k&#246;nnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Anti-Schnarch-Therapie f&#252;r M&#228;nner, Frauen, Kinder</h2>
<p>Ziel ist es, durch schnarchfreie N&#228;chte generell wacher, ges&#252;nder, lebenslustiger, konzentrierter und erfolgreicher zu sein. Kr&#252;gers Therapieschritte haben schon viele <strong>Schnarcher</strong> zur Ruhe gebracht und wurden oft zur letzten Rettung f&#252;r bereits auseinander geschnarchte Partnerschaften.<br />
Dieser Anti-Schnarch-Ratgeber ist mutig, sympathisch und humorvoll geschrieben. Er behandelt ein ernstes Thema in optimistisch fr&#246;hlicher Grundstimmung, nicht ohne dem <strong>Schnarcher</strong> bei ernsthaften Problemen und Atemaussetzern eindringlich zum Arztbesuch zu raten. Das Buch macht Hoffnung auf endlich erholsame Nachtruhe.</p>
<p><a title="schnarchen-cover von wolfgangbocksch bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/54085896@N04/5094334066/"><img style="float: left; margin-right: 10px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4085/5094334066_1d2495d766_m.jpg" alt="schnarchen-cover" width="145" height="220" /></a>Die seelische Verfassung eines <strong>Schnarcher</strong>s hervorzuheben, ist das v&#246;llig Neuartige an dieser Therapie:<br />
&#8220;<strong>Schnarchen</strong> ist sowohl Symptom als auch Syndrom. Aus erfahrungsmedizinischer Sicht kann man das Problem des <strong>Schnarchen</strong>s nur unter dem Aspekt eines gesamtheitlichen, &#8216;psycho&#8217; &#8211; &#8216;somatischen&#8217; Verst&#228;ndnisses heraus erfahren und therapieren.</p>
<p>Eine selektive Sichtweise, z. B. die Reduzierung auf ein rein anatomisches Problem, kann kann man das Problem des <strong>Schnarchen</strong>s nur unter dem Aspekt eines gesamtheitlichen, &#8216;psycho&#8217; &#8211; &#8216;somatischen&#8217; Verst&#228;ndnisses heraus erfahren und therapieren. Eine selektive Sichtweise, z. B. die Reduzierung auf ein rein anatomisches Problem, kann wissenschaftlich als nicht tragbar und logisch nicht vertreten werden.</p>
<p>Mit ihrem Buch schenkt Sabine Kr&#252;ger u. a. erstmalig der oft vernachl&#228;ssigten &#8220;<strong>Schnarcher</strong>seele&#8221; ausreichende Beachtung.</p>
<p>&#8220;Eine l&#228;ngst f&#228;llige, wirkungsvolle und glaubw&#252;rdige Anti-Schnarch-Therapie.&#8221; Facharzt f&#252;r Psychiatrie Hans-Leo. S&#246;tzen</p>
<p>3. Auflage<br />
Hardcover<br />
80 Seiten<br />
Felicitas<strong> H&#252;bner Verlag</strong></p>
<p>Quelle: Felicitas <strong>H&#252;bner Verlag</strong></p>
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		<title>Gold, Silber, Platin</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 17:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[EX LIBRIS]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Sander]]></category>
		<category><![CDATA[Edelmetalle]]></category>
		<category><![CDATA[FinanzBuch Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Platin]]></category>
		<category><![CDATA[Silber]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind schwierige Zeiten, in denen wir uns mit Finanzkrise, B&#246;rsencrash und Rezession befinden. Da sollte man genau &#252;berlegen, wieviel man von seinem Geld in Edelmetallen anlegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die sichere Zukunft f&#252;r Privatanleger</h2>
<p><img class="alignleft" title="Gold, Silber, Platin" src="http://farm5.static.flickr.com/4036/4389569097_5ce2cdaed2_o.jpg" alt="" width="209" height="299" />Die<strong> Geldanlage</strong> in <strong>Edelmetalle</strong>, insbesondere in <strong>Gold</strong>, <strong>Silber</strong> und <strong>Platin</strong>, boomt in besonderem Ma&#223;e, wenn das B&#246;rsenklima angespannt ist, wie bei scharfen Korrekturen und Crashs.</p>
<p>Aber auch unabh&#228;ngig von der weltweiten <strong>Finanzkrise</strong> ist es klug, sein Portfolio breit zu streuen. So lassen sich bei fallenden Aktienkursen wenigstens in einigen Segmenten Kapitalertr&#228;ge erzielen. Die Anlage in <strong>Gold</strong>, <strong>Silber</strong>, <strong>Platin</strong>, hier und da erg&#228;nzt durch Palladium, erweist sich als wichtiger, nervenschonender Ausgleichsfaktor.</p>
<p>So sch&#252;tzt man sein Kapital vor Verlusten, baut Verm&#246;gen dauerhaft auf und kommt sicher bei der Altersvorsorge voran. Beate Sander hat in dieser kritischen Phase die richtigen Ratschl&#228;ge zum richtigen Zeitpunkt, die jeder Privatanleger umsetzen kann.</p>
<h4>&#220;ber die Autorin Beate Sander<em> </em></h4>
<p><strong><img class="alignleft" style="float: left; margin-right: 10px;" title="Beate Sander" src="http://farm5.static.flickr.com/4008/4389568999_723756e28e_o.jpg" alt="" width="80" height="109" />Beate Sander</strong> hat sich als B&#246;rsen-, Wirtschafts- und Schulbuchautorin, als B&#246;rsenberichterstatterin, Kolumnenschreiberin f&#252;r Managed-Futures-Fonds und Hauptversammlungsrednerin &#252;ber den deutschsprachigen Raum hinaus einen Namen gemacht.<br />
<strong>Beate Sander</strong> besch&#228;ftigte sich schon w&#228;hrend ihrer aktiven Zeit als Realschullehrerin mit der B&#246;rse. Die P&#228;dagogin gr&#252;ndete eine B&#246;rsen-AG und machte mit einem Schul-B&#246;rsenratgeber und der »B&#246;rsenf&#252;hrerschein«-Serie auf sich aufmerksam. Heute arbeitet die Autorin als VHS-Dozentin und Kundenberaterin f&#252;r B&#246;rsenwissensfragen, schreibt B&#246;rsenb&#252;cher, B&#246;rsenkommentare und Wirtschaftskolumnen und geh&#246;rt dem Analystenteam der B&#246;rse M&#252;nchen f&#252;r das Mittelstandsegment M:access an.</p>
<p><strong>Gold, Silber, Platin</strong><br />
Die sichere Zukunft f&#252;r Privatanleger<br />
<strong>Sander, Beate</strong><br />
ISBN 978-3-89879-472-5<br />
224 Seiten<br />
Erschienen am 16. 04. 2009 im <strong>FinanzBuch Verlag</strong>, M&#252;nchen<br />
Preis</p>
<div id="attachment_4084" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.bonavita.info/wp-content/uploads/gold-silber-platin-front.jpg"><img class="size-full wp-image-4084" title="gold-silber-platin-front" src="http://www.bonavita.info/wp-content/uploads/gold-silber-platin-front.jpg" alt="gold-silber-platin" width="120" height="172" /></a><p class="wp-caption-text">gold-silber-platin</p></div>
<p>24.90 Euro</p>
<p><em>Quelle &amp; Fotos: <strong>FinanzBuch Verlag</strong>, M&#252;nchen</em></p>
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		<title>Die Krise gewinnt wieder an Kraft</title>
		<link>http://www.bonavita.info/die-krise-gewinnt-wieder-an-kraft.htm</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 17:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[EX LIBRIS]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Goldegg Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Gordon-Gekko]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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		<category><![CDATA[Tsunami]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorenes Vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[In beeindruckender Weise schildert der Autor Martin Theyer in seinem Buch die Auswirkungen der Finanzkrise und gibt zu bedenken, dass das noch lange nicht alles war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Verlorenes Vertrauen &#8211; Das Tsunami Modell der Finanzkrise</h2>
<p><strong>Gordon Gekko</strong>: Die Gier ist gut &#8230;<br />
&#8220;Die Gier ist gut, die Gier ist richtig, sie kl&#228;rt die Dinge. Und die Gier wird die Rettung f&#252;r Teldar sein und f&#252;r diese andere schlecht gef&#252;hrte Firma: Die USA.&#8221; &#8211; So sprach <strong>Gordon Gekko</strong> im ber&#252;hmten Film &#8220;Wall Street&#8221;. Doch er lag falsch, denn die Gier f&#252;hrte uns direkt in die gr&#246;&#223;te <strong>Finanzkrise</strong> des 21. Jahrhunderts.</p>
<p><img style="float:left;margin-right:10px" class="alignleft" title="Verlorenes Vertrauen" src="http://farm3.static.flickr.com/2585/4152819257_42492a969b_o.jpg" alt="" width="240" height="300" />Grenzg&#228;nger und gefeierte Stars im Finanzdienstleistungssektor bilden die reale Vorlage f&#252;r Filmfiguren wie <strong>Gordon Gekko</strong>. Sie entwickelten neue innovative Produkte und bewegten Milliardenbetr&#228;ge im Finanzdschungel. Doch die Annahmen, auf denen ihre Gesch&#228;ftsmodelle beruhten, stellten sich im Nachhinein als grundlegend falsch heraus. Die Gier nahm &#252;berhand und drastische Fehlentwicklungen waren die Folge. Was in k&#252;rzester Zeit so erfolgreich aufgebaut wurde, st&#252;rzte mit atemberaubender Geschwindigkeit wieder in sich zusammen und die Stars der Szene fielen gemeinsam mit den B&#246;rsenkursen ins Bodenlose. <strong>Tsunami</strong>artig brach eine Welle mit ungeahnter zerst&#246;rerischer Kraft &#252;ber die ganze Welt herein. Wir alle sind von ihr betroffen.</p>
<p><strong>Martin Theyer</strong> entwickelte dazu nun das einzigartige <strong>&#8220;Tsunami Modell der Finanzkrise&#8221;</strong>. In schl&#252;ssiger Weise enth&#252;llt der Betriebswirt &#8211; der von 2006 bis 2009 Leiter der Konzernentwicklung der &#214;sterreichischen Volksbanken AG und davor international als Manager bei Shell t&#228;tig war, &#8211; die vier Elemente, die zusammentreffen m&#252;ssen, um eine unaufhaltsame Kette an Ereignissen in Gang zu setzen.</p>
<p><strong>Die wahren Ursachen der Krise &#8211; eine neue Sichtweise</strong><br />
Immer wieder wird als Ursache der <strong>Krise</strong> die leichtfertige Vergabe von Hypothekarkredite zitiert. Doch <strong>Martin Theyer</strong>s Recherchen weisen in eine ganz andere Richtung!</p>
<p>Er legt den Ausgangspunkt der heutigen <strong>Krise</strong> in die Reagan-&#196;ra, deren Amtstr&#228;ger der unersch&#252;tterlichen &#220;berzeugung erlagen, eine unsichtbare Hand &#8211; genannt Marktliberalismus &#8211; f&#252;hre automatisch zu einer gerechteren Kapitalverteilung. Alle sollten ihrer Meinung nach davon profitieren. So lie&#223;en sie unglaubliche Freir&#228;ume zu und reduzierten die Kontrolle auf das absolut Notwendigste. Wie falsch sie damit lagen, sollte sich viel sp&#228;ter erst herausstellen.</p>
<p>Doch um eine <strong>Krise</strong>nwelle von so ungeheurem Ausma&#223; auszul&#246;sen, bedarf es mehr als nur der Gier: <strong>Martin Theyer</strong> entlarvt in seinem <strong>Tsunami </strong>Modell drei weitere Elemente, die unabdingbar sind, um die Zerst&#246;rungswelle in Gang zu setzten: 1. die globale Vernetzung, 2. positive R&#252;ckkoppelungen und 3. die Innovation. Zusammen treiben sie die Welle an und geben ihr ihre zerst&#246;rerische Kraft.</p>
<p>Packend wie in einem Krimi gelingt es <strong>Martin Theyer</strong> in seinem neuen Buch <strong>&#8220;Verlorenes Vertrauen &#8211; Das Tsunami Modell der Finanzkrise&#8221;</strong> einen neuen schl&#252;ssigen Ansatz zu entwickeln, wie die <strong>Finanzkrise</strong> sich seit der Reagan-&#196;ra aufbaute. Mit kriminalistischer Sorgfalt verfolgt er die Welle und ihre Spur der Verw&#252;stung. Zu Beginn werden die Ereignisse rund um Andy Krieger bei Bankers Trust untersucht und in der Folge die regionale Ausweitung der <strong>Krise</strong> auf Orange County.</p>
<p>Mit der Geschichte von John Meriwether und seinem Hedgefond LTCM erreicht die Welle einen ersten H&#246;hepunkt und gef&#228;hrdet das gesamte amerikanische Bankensystem. Schlie&#223;lich f&#252;hrt der Finanzskandal rund um Enron und die fatalen Auswirkungen des Konkurses der Investmentbank Lehman Brothers zu einem kompletten Zusammenbruch und einen umfassenden Vertrauensverlust in das globale Finanzsystem. Die Welle schwappte auf die Realwirtschaft &#252;ber.<br />
Doch wie geht es nun weiter? Ein Ende ist noch nicht absehbar. Vieles deutet darauf hin, dass die Welle erneut an Kraft gewinnt.</p>
<p>Einsichten und Aussichten von <strong>Martin Theyer</strong> geben den Leser/innen di M&#246;glichkeit, die aktuellen Entwicklungen auf den Finanzm&#228;rkten selbst zu beurteilen und die richtigen Schl&#252;sse daraus abzuleiten.</p>
<p><strong>Details zum Buch:<br />
Verlorenes Vertrauen. Das Tsunami Modell der Finanzkrise</strong><br />
<strong>Martin Theyer<br />
</strong>Hardcover mit Schutzumschlag, 208 Seiten<br />
ISBN: 978-3-901880-44-5<br />
Preis: 24,90EUR [A]| 24,22[D]</p>
<p>Verlag: <a href="http://www.goldegg-verlag.de" target="_blank"><strong>Goldegg Verlag</strong></a></p>
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		<title>Kursbuch Datenschutz</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 13:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Przyklenk]]></category>

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		<description><![CDATA[Datenschutz geht jeden an und jeder kann Opfer von Datnemissbrauch werden. Das Buch gibt wertvolle Tipps zum Datenschutz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Ratgeber gegen den R&#246;ntgenblick</h2>
<p><strong>• Die gef&#228;hrlichsten Datenfallen • Die besten Abwehrstrategien</strong></p>
<p><strong>Zum Buch</strong><br />
<img class="alignleft" style="float:left;margin-right:10px" title="Kursbuch Datenschutz" src="http://farm3.static.flickr.com/2754/4111578211_f2193f0955_m.jpg" alt="" width="160" height="240" />Daten sind wertvolle Rohstoffe. Sie machen den Menschen „gl&#228;sern“, lassen auf Konsumgewohnheiten, Verm&#246;gensverh&#228;ltnisse, Weltanschauung und Vorlieben schlie&#223;en. Alle gieren nach Daten: Beh&#246;rden, Banken und Versicherungen, Versand-h&#228;user, Marktforscher, Telekommunikations-Dienstleister und viele andere. Das sollte niemandem egal sein, denn in der modernen und vernetzten Informationsgesellschaft gilt: Wer &#252;ber entsprechendes Wissen verf&#252;gt, hat weitreichende Macht &#252;ber die Menschen.<br />
Obwohl in den vergangenen Jahren gleich eine Vielzahl von Datenskandalen f&#252;r Schlagzeilen sorgte, machen es immer noch viele Verbraucher den Datensammlern sehr leicht: Allzu bereitwillig geben sie Informationen &#252;ber sich preis, pr&#228;sentieren sich oft sogar im Internet und werden schnell Opfer eines globalen Voyeurismus.<br />
Das „Kursbuch Datenschutz“ erkl&#228;rt, weshalb man mit seinen pers&#246;nlichen Daten sorgsam umgehen sollte und wo und wie diese gezielt ausgesp&#228;ht werden. Au&#223;erdem liefert es die aktuellsten Tipps rund um den Datenschutz, praxiserprobte und bew&#228;hrte Strategien zum Schutz der Privatsph&#228;re sowie zahlreiche n&#252;tzliche Hintergrundinformationen und Checklisten.</p>
<p><strong>Zu den Autoren</strong><br />
<img class="alignleft" style="float:left;margin-right:10px" title="Michael Br&#252;ckner" src="http://farm3.static.flickr.com/2703/4111581629_517c917eca_t.jpg" alt="" width="75" height="100" />Michael <strong>Br&#252;ckner </strong>(geb. 1958) arbeitet als freier Wirtschaftspublizist mit B&#252;ros in Ingelheim (Rhein) und Lindau (Bodensee). Bevor er sich 1995 selbstst&#228;ndig machte, leitete er die Redaktion eines europ&#228;ischen Wirtschaftsmagazins. Der gelernte Redakteur schreibt unter anderem f&#252;r die „Financial Times Deutschland“, die Wiener „Presse“, die „Welt am Sonntag“ und den „Rheinischen Merkur“ sowie als Ghostwriter f&#252;r viele Fachzeitschriften aus der Kreditwirtschaft. Michael Br&#252;ckner ver&#246;ffentlichte bislang rund 40 B&#252;cher zu Wirtschafts- und Finanzthemen.</p>
<p><img class="alignleft" style="margin-right: 10px;" title="Andrea Przyklenk" src="http://farm3.static.flickr.com/2502/4112347002_040eecfb10_t.jpg" alt="" width="47" height="70" />Andrea <strong>Przyklenk</strong> (geb. 1957) arbeitet seit fast 20 Jahren als freie Journalistin und Buchautorin. Ihre thematischen Schwerpunkte sind Wirtschaft und Unternehmens-f&#252;hrung. Sie ist zudem Chefredakteurin des monatlich erscheinenden Familienunter-nehmermagazins DIE NEWS in Stuttgart, ber&#228;t und unterst&#252;tzt Familienunternehmen bei ihrer &#214;ffentlichkeitsarbeit.</p>
<p>Michael <strong>Br&#252;ckner</strong> / Andrea <strong>Przyklenk</strong><br />
<strong>Kursbuch Datenschutz</strong><br />
Der Ratgeber gegen den R&#246;ntgenblick<br />
Mit Sonderteil „Kinder und Jugendliche im Internet“!<br />
<strong>Mankau Verlag</strong>, 1. Aufl. 2. Okt. 2009<br />
15,&#8211; € (D) / 15,50 € (A), Broschur<br />
14 x 21 cm, 285 S., ISBN 978-3-938396-33-9</p>
<h3>Interview mit den Buch-Autoren Andrea Przyklenk und Michael Br&#252;ckner</h3>
<p>Was jeder Einzelne in Sachen Datenschutz tun kann:<br />
Aufkl&#228;rung gegen den R&#246;ntgenblick von Staat und Privatwirtschaft</p>
<p>Ob als Angestellter, als Inhaber eines Bankkontos, als Supermarkt-Kunde oder Inter-netnutzer – jeder einzelne B&#252;rger ist von der staatlichen und privaten Datensammelwut betroffen, Fragen des Datenschutzes erhalten t&#228;glich neue Brisanz. Andrea Przyklenk und Michael Br&#252;ckner, beide Wirtschaftspublizisten und Autoren des „Kursbuch Datenschutz“, sprechen &#252;ber aktuelle Herausforderungen des Datenschutzes und Abwehrstrategien gegen den „R&#246;ntgenblick von Staat und Privatwirtschaft“.</p>
<p>BonaVita: Seit den Terroranschl&#228;gen des 11. Septembers 2001 ist nichts mehr, wie es war. Welche Attacken auf den Datenschutz und die informationelle Selbstbestimmung haben seitdem stattgefunden?</p>
<p><strong>Br&#252;ckner</strong>: In erster Linie sind das umstrittene neue BKA-Gesetz und die sogenannte Vorratsdatenspeicherung zu nennen. Unter dem Deckmantel der Terrorbek&#228;mpfung wurde der „gl&#228;serne“ B&#252;rger geschaffen, der f&#252;r den Staat und seine Beh&#246;rden st&#228;ndig kontrollierbar ist. Niemand wird sich gegen gezielte Ma&#223;nahmen zur Terrorbek&#228;mpfung aussprechen, aber die neuen Bestimmungen des BKA-Gesetzes und die Datenspeicherung k&#246;nnen jeden treffen – selbst den braven B&#252;rger, der nur zuf&#228;llig mit jemandem telefoniert, der unter Verdacht steht. Daten, die sich der Staat unter dem Vorwand der Terrorbek&#228;mpfung sichert, wird er auch anderweitig verwenden. Das Bankgeheimnis gibt es faktisch nicht mehr, und die Finanz&#228;mter haben jederzeit das Recht, anonym die Bankverbindungen der B&#252;rger abzufragen. Ein entsprechender Anfangsverdacht ist schnell konstruiert.</p>
<p>BonaVita: Deutsche Bahn, LIDL, Telekom – die Liste privatwirtschaftlicher Daten-skandale ist lang, immer neue namhafte Unternehmen geraten in die Schlagzeilen. Welche M&#246;glichkeiten hat jeder, seine Privatsph&#228;re vor unerw&#252;nschtem Zugriff zu sch&#252;tzen?</p>
<p><strong>Przyklenk</strong>: Diese Skandale betreffen in erster Linie die Mitarbeiter bis hin zu den Betriebs- und Aufsichtsr&#228;ten der betroffenen Unternehmen. Es wird Aufgabe geeigneter Gremien und der Gesch&#228;ftsf&#252;hrungen sein, daf&#252;r zu sorgen, dass Bespitzelungen nicht zum Standard werden. Dazu bedarf es in erster Linie solider Unternehmenswerte, Trans-parenz und entsprechender Kontrollinstanzen. Unternehmen, die in erster Linie von Misstrauen gepr&#228;gt sind, werden vermutlich immer wieder Gefahr laufen, in solche Skandale verwickelt zu werden. Die bespitzelten Mitarbeiter haben kaum eine M&#246;glichkeit, sich zu wehren, solange solche Aktionen im Geheimen ablaufen. Die Gesetze laufen ins Leere, wenn sie mit krimineller Energie umgangen bzw. missachtet werden. Mitarbeiter k&#246;nnen sich f&#252;r eine gute Arbeitnehmervertretung engagieren, die dieses Thema im Auge beh&#228;lt und im Zweifelsfall reagiert.</p>
<p>BonaVita: Noch zu Beginn der achtziger Jahre stand die „Volksz&#228;hlung“ als Inbegriff f&#252;r die staatliche Datensammelwut. Wie sch&#228;tzen Sie die tats&#228;chliche Bedeutung der damaligen Debatte ein und von welcher Seite droht heute &#220;bel?</p>
<p><strong>Br&#252;ckner</strong>: Die B&#252;rger waren damals st&#228;rker sensibilisiert, heute werden Beschr&#228;n-kungen der informationellen Selbstbestimmung eher gleichg&#252;ltig hingenommen. Das ist jedenfalls unser Eindruck. Dabei haben die Datensammler – ganz gleich, ob staatlich oder privat – heute dank der modernen Informationstechnologien ganz andere M&#246;glichkeiten, gewonnene Erkenntnisse zu verkn&#252;pfen und h&#246;chst aussagekr&#228;ftige Profile einzelner B&#252;rger bzw. Verbraucher abzuleiten. Vielleicht tragen die erw&#228;hnten Daten-Skandale dazu bei, die Sensibilit&#228;t der B&#252;rger wieder zu erh&#246;hen. Es w&#228;re angebracht und w&#252;nschenswert.</p>
<p>BonaVita: Die Europ&#228;ische Union plant, den USA auch weiterhin den Zugriff auf europ&#228;ische Finanzdaten zu gestatten, um die Terrorabwehr fortzusetzen. Was sagen Datensch&#252;tzer zu diesen Pl&#228;nen?</p>
<p><strong>Br&#252;ckner</strong>: Sie sind mit Recht entsetzt. Es kann nicht sein, dass sich die Europ&#228;er mit dem traditionell niedrigen Datenschutzniveau der US-Amerikaner abfinden. Leider wird diese Problematik immer nur ansatzweise in den Medien thematisiert. Viele Bankkunden wissen gar nicht, was sich zum Beispiel hinter der Organisation SWIFT verbirgt – und welche Stellen von Auslands&#252;berweisungen erfahren. Mit unserem Buch m&#246;chten wir einen kleinen Beitrag leisten, um den B&#252;rgern die Augen zu &#246;ffnen und auf Risiken hinzuweisen. Wir finden es erschreckend, dass im Bundestagswahlkampf 2009 der Datenschutz so gut wie keine Rolle spielte.</p>
<p>BonaVita: Im „Kursbuch Datenschutz“ warnen Sie vor den Spuren, die Konsumenten beim Gebrauch von Kundenkarten und Rabattsystemen hinterlassen. Was steckt dahinter und wann gereicht hier der „Vorteil“ zum Nachteil?</p>
<p><strong>Br&#252;ckner</strong>: Daten sind kostbar. Und deshalb haben sich viele Unternehmen etwas Geniales ausgedacht, um m&#246;glichst billig an diese Daten heran zu kommen. Sie locken mit Rabattsystemen oder Kundenkarten. Der Verbraucher erh&#228;lt ein paar Cent Rabatt – und l&#228;sst daf&#252;r seine gesamten Konsumgewohnheiten ausspionieren. Wir meinen, es geht niemanden etwas an, was wir wann zu welchem Preis gekauft haben. Vorteile sehen wir in diesem Zusammenhang keine. Niemand sollte seine Privacy f&#252;r ein paar Cent verkaufen.</p>
<p>BonaVita: Ein Leben ohne die M&#246;glichkeiten des Internet scheint kaum mehr vorstellbar, doch die Unkontrollierbarkeit des World Wide Web bereitet auch viel Sorge. Wo sehen Sie die Chancen und Risiken der weltweiten Vernetzung?</p>
<p><strong>Przyklenk</strong>: Die Chancen tragen gleichzeitig auch die Risiken in sich. Das World Wide Web erm&#246;glicht seinen Nutzern den Zugriff auf eine nahezu unendliche F&#252;lle an Informationen und Kontakten. Diese M&#246;glichkeit kann nat&#252;rlich auch missbraucht werden. Das hei&#223;t, wir sitzen falschen Informationen auf, verbreiten sie eventuell weiter oder geraten an Kontakte, die uns aus- und benutzen. Je mehr das Internet zu einem Pool wird, in den jeder seine Informationen oder Meinungen einspeisen kann, desto mehr ist die Verantwortung des  Einzelnen gefragt. Wir sollten die Quellen f&#252;r unsere Informationen sorgf&#228;ltig pr&#252;fen und darauf achten, dass unsere Inhalte seri&#246;s sind, anderen n&#252;tzen und niemandem schaden. Dasselbe gilt f&#252;r unsere virtuellen Kontakte. Wir sollten uns bewusst sein, dass das Internet zwar die Anonymit&#228;t seiner Nutzer sch&#252;tzt, aber sie genauso gut schonungslos enth&#252;llen kann. In jedem Fall sollten wir sparsam und verantwortungsbewusst mit unseren pers&#246;nlichen Daten umgehen, besonders wenn es sich um sensible Daten wie Bank- und Kontodaten oder um pers&#246;nliche Daten handelt.</p>
<p>BonaVita: Gerade Jugendliche scheinen in der virtuellen Welt oftmals mehr zuhause zu sein als im realen Leben. Wo lauern Gefahren f&#252;r unsere Kinder und wie k&#246;nnen wir sie davor sch&#252;tzen?</p>
<p><strong>Przyklenk</strong>: Kinder sollten in Begleitung der Eltern an die virtuelle Welt herangef&#252;hrt werden. &#220;ber die Gefahren, die dort lauern, sollten sie ebenso umfassend informiert werden wie &#252;ber die Gefahren der realen Welt. Das anonyme Internet ist eine Spielwiese f&#252;r Betr&#252;ger, P&#228;dophile und radikale politische und religi&#246;se Gruppierungen. Kinder m&#252;ssen das wissen. Auch mit Jugendlichen sollten Eltern immer wieder das Gespr&#228;ch suchen. Die Heranwachsenden m&#252;ssen wissen, dass das Internet nichts vergisst und dass ihnen die Fotos und Texte, die sie dort einstellen, noch Jahre sp&#228;ter schaden k&#246;nnen, zum Beispiel, wenn sie eine Ausbildungsstelle suchen. Eltern m&#252;ssen ihre Kinder f&#252;r die Verantwortung f&#252;r ihre eigenen Daten, die ihrer Familie und Freunde sensibilisieren.<br />
Es ist auch durchaus legitim, dass Eltern sch&#252;tzende Software installieren oder den Browserverlauf von Kindern und Jugendlichen &#252;berpr&#252;fen. Der beste Schutz ist das Vertrauensverh&#228;ltnis zwischen Kindern und Eltern. Kinder m&#252;ssen die Gewissheit haben, dass sie mit ihren Eltern &#252;ber das, was sie in der virtuellen Welt erleben, sprechen k&#246;nnen, ohne sich pauschale Verbote und Strafen einzuhandeln. Solange Kinder und Jugendliche vom heimischen PC aus ins Internet gehen, haben Eltern eine gewisse Kontrolle; wenn sie es woanders tun, nicht.<br />
Au&#223;erdem sollte die Zeit, die Kinder und Jugendliche in der virtuellen Welt verbringen, klar begrenzt sein. Aktivit&#228;ten in der realen Welt d&#252;rfen darunter nicht leiden. Das Internet bietet inzwischen zahlreiche Seiten f&#252;r Kinder und Jugendliche, auf denen sie sich sozusagen in einem gesch&#252;tzten Raum befinden. Eltern sollten solche Seiten kennen und sie ihren Kindern empfehlen.</p>
<p>BonaVita: Wikipedia, Facebook, Twitter … – jeder wei&#223; alles, jeder kennt jeden und alles muss mitgeteilt werden. Wohin mag hier der Trend – aus Sicht des Datenschutzes – noch gehen?</p>
<p><strong>Przyklenk</strong>: Datenschutz, der von denen, die gesch&#252;tzt werden sollen, nicht ernst genommen wird, ist zum Scheitern verurteilt. F&#252;r einen wirkungsvollen Datenschutz im Internet ist es notwendig, die Nutzer f&#252;r das Thema zu interessieren. Ansonsten wird es immer neue Gesetze geben, die letztlich niemand ernst nimmt, die aber dazu f&#252;hren, dass sich das Internet in das Gegenteil dessen verkehrt, was es sein sollte – n&#228;mlich ein weltweiter Verbund, der seinen Nutzern Zugang zu unz&#228;hligen Informationen und Kontakten verschafft, die ihr Leben bereichern. Polizei, Geheimdienste und staatliche Stellen haben schon damit begonnen, das Internet f&#252;r ihre Zwecke zu nutzen. Ebenso wie es seinen Nutzern nahezu unbegrenzte M&#246;glichkeiten bietet, h&#228;lt es nat&#252;rlich auch die Instrumente f&#252;r engmaschige Kontrolle in einer bisher nicht gekannten Form bereit. Die Nutzer m&#252;ssen sich das bewusst machen, sparsam mit ihren Daten umgehen und sich genau &#252;berlegen, was andere Menschen &#252;ber sie sehen, lesen, h&#246;ren und wissen sollen.</p>
<p>Wir danken f&#252;r das interessante Gespr&#228;ch. <em>Die Redaktion</em></p>
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		<title>SP&#220;RE DEINE URKRAFT</title>
		<link>http://www.bonavita.info/spuere-deine-urkraft.htm</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 14:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[EX LIBRIS]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Verena Breitenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Intuition]]></category>
		<category><![CDATA[Mankau-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Esser]]></category>
		<category><![CDATA[Urkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist das eigentlich – Intuition? Alle Welt spricht dar&#252;ber, aber niemand kann sagen, was „es“ dem Grunde nach ist; wie, wann und warum man darauf zugreifen kann – oder auch nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Intuitionsmethode</h2>
<p><img class="alignnone" style="float:left;margin-right:10px" title="Sp&#252;re Deine Urkraft" src="http://farm3.static.flickr.com/2609/3785386522_fac09f7cbb_m.jpg" alt="" width="160" height="240" />Haben Sie auch manchmal „nur so ein Gef&#252;hl“? Treffen Sie Ihre Entscheidungen ausschlie&#223;lich nach logischen Gesichtspunkten – oder verlassen Sie sich ab und an auf Ihre <strong>Intuition</strong>? Und was ist das eigentlich – <strong>Intuition</strong>? Alle Welt spricht dar&#252;ber, aber niemand kann sagen, was „es“ dem Grunde nach ist; wie, wann und warum man darauf zugreifen kann – oder auch nicht.</p>
<p>Weder esoterische Deutungen noch klinische Versuchsreihen der Hirnfor-schung liefern bisher zufriedenstellende Erkl&#228;rungen zum Wesen der <strong>Intuition</strong>. Sicher ist lediglich, dass sie sich beileibe nicht nur der im Gehirn gespeicherten Erfahrungen bedient. Es braucht im Wortsinn Weitblick beim Ansteuern dieser <strong>Urkraft</strong>, deren gro&#223;es Potential erst im Erkennen all ihrer Vernetzungen effektiv genutzt werden kann.</p>
<p><strong>Dr. Verena Breitenbach</strong> und <strong>Stefan Esser</strong> bieten in diesem Sinne v&#246;llig neue Ans&#228;tze. Sie zeigen, was unsere <strong>Intuition</strong> ist, wie sie „funktioniert“, wo und wie wir sie orten und einen verl&#228;sslichen und befriedigenden Zugang zu ihr finden k&#246;nnen und auf welche Weise uns das stark machen kann. Dabei wird auch mit dem Irrglauben aufger&#228;umt, man k&#246;nne die <strong>Intuition</strong> als solche trainieren – wer sich seine <strong>Intuition</strong> „untertan“ machen will, wird scheitern. Wer aber methodisch, mit entsprechender Einstellung und verschiedenen &#220;bungen, u. a. in Tiefenentspannung, seine Wahrnehmungsf&#228;higkeit und Achtsamkeit sch&#228;rft, wird seine <strong>Intuition</strong> bald nicht mehr nur als „Zufalls-besuch“ erleben.</p>
<p>Im ersten und zweiten Teil erkl&#228;rt das Buch die notwendigen verstandes-m&#228;&#223;igen Einsichten und Zusammenh&#228;nge, um im dritten Teil mit konkreten &#220;bungen (auch mit Hilfe der beigelegten Audio-CD) den Zugang zur eigenen <strong>Intuition</strong> freizumachen. So bekommt man mit der „Intuitionsmethode“ seinen ganz pers&#246;nlichen, verl&#228;sslichen Lebenskompass.</p>
<p><strong>Zu den Autoren</strong><br />
<strong>Dr. Verena Breitenbach</strong> ist &#196;rztin, Trainerin, Autorin und Journalistin. <img class="alignleft" style="float:left;margin-right:10px" title="Dr. Verena Breitenbach" src="http://farm3.static.flickr.com/2651/3785386506_bc299e43bb_t.jpg" alt="" width="75" height="100" />Nach Medizinstudium und Facharzt-Ausbildung absolvierte sie Zusatzausbil-dungen in Naturheilkunde, Zytologie, Onkologie, Psychosomatik, Kinesiologie, NLP, Pr&#228;ventiv- und Anti-Aging-Medizin. In ihrer eigenen Frauenarzt-Praxis arbeitet sie nach den Grunds&#228;tzen ganzheitlicher Medizin.<br />
Bekanntheit erlangte sie durch ihre TV-Reihe „<strong>Dr. Verena Breitenbach</strong>“ (Pro 7, 2002 – 2003). Neben Auftritten in Fernseh- und Radiosendungen verfasst sie regelm&#228;&#223;ig Beitr&#228;ge und Kolumnen f&#252;r verschiedene Zeitschriften und hat etliche B&#252;cher und CDs publiziert.<br />
Zudem ber&#228;t sie in VHS-Kursen, an Schulen und in Jugendheimen.</p>
<p><strong>Stefan Esser</strong> (geb. 1947), Journalist und Autor, besch&#228;ftigt sich seit <img class="alignleft" style="float:left;margin-right:10px" title="Stefan Esser" src="http://farm4.static.flickr.com/3528/3785386510_8e980ea705_t.jpg" alt="" width="81" height="100" />Jahrzehnten mit humanistischer Psychologie, insbesondere mit der Wirkung von &#228;u&#223;eren Erlebnissen und inneren Vorstellungen auf Intellekt und Psyche und den M&#246;glichkeiten, hier positiv zu gestalten. Als Journalist publizierte er in Magazinen h&#228;ufig &#252;ber soziale, psychosoziale, esoterische und politische Themen, verfasste diverse B&#252;cher (u. a. &#252;ber Hypnose) und produzierte diverse Entspannungs- und Selbsthilfeprogramm-CDs zu Themen wie Naikan, Aufl&#246;sung leichter Traumata, <strong>Intuition</strong> und Kommunikation.</p>
<p>Titel: <strong>Sp&#252;re deine Urkraft!</strong><br />
Untertitel: Die Intuitionsmethode<br />
Autoren: <strong>Dr. Verena Breitenbach </strong>/ <strong>Stefan Esser</strong><br />
Verlag: <strong>Mankau </strong>Verlag<br />
1. Aufl. 30. Juli 2009<br />
Preis: 19,95 Euro (D) / 20,60 Euro (A)<br />
Ausstattung: Hardcover mit Audio-CD<br />
ISBN: 978-3-938396-29-2</p>
<p><em>Quelle &amp; Fotos: <strong>Mankau</strong>-Verlag</em></p>
<h3>Interview mit Dr. Verena Breitenbach und Stefan Esser</h3>
<p><strong>„Intuition schafft Lebensfreude!“</strong></p>
<p>„Es ist h&#246;chste Zeit, dass wir uns wieder mehr als komplette Menschen begreifen, mit einem guten Verstand, dem Unterbewusstsein mit all seinen Vernetzungen und der <strong>Intuition</strong>. <strong>Intuition</strong> arbeitet meistens schneller und zuverl&#228;ssiger als der Intellekt; wir m&#252;ssen nur die Intuitionskan&#228;le trainieren.“ <strong>Dr. Verena Breitenbach</strong> und <strong>Stefan Esser</strong> wollen mit ihrem Ratgeber „Sp&#252;re deine <strong>Urkraft</strong>!“ jedem Leser erm&#246;glichen, den Zugang zur eigenen <strong>Intuition</strong> zu verbessern, um diese Kraft optimal zu nutzen.</p>
<p><em>BONA VITA: „<strong>Intuition</strong>“ ist in. So k&#246;nnte man in Kurzform den Trend bezeichnen, der sich in Esoterik- und Managementseminaren beobachten l&#228;sst. Wie sehen Sie diese Entwicklung?</em></p>
<p><strong>Breitenbach</strong>: Das Wort „Entwicklung“ ist mir lieber als „Trend“. Denn es geht ja nicht um eine oberfl&#228;chliche Entwicklung, sondern darum, dass viele Menschen, die rein intellektuell beziehungsweise rational denken, wenig Urvertrauen in ihre eigenen Kr&#228;fte haben – und dass man diesen Zustand der Verunsicherung &#252;ber eine gute <strong>Intuition</strong>sarbeit aufl&#246;sen kann. <strong>Intuition</strong> ist eine eigene Form der Intelligenz, mit der man vieles sozusagen pl&#246;tzlich wei&#223;. Da kommen dann Patientinnen zu mir, die schon ganz gut sp&#252;ren, wo was bei ihnen nicht ganz in Ordnung ist. Und h&#228;ufig &#8211; das ist f&#252;r mich als &#196;rztin ein wichtiger Punkt &#8211; kommen sie durch ihre intuitive Eingebung genau rechtzeitig zu mir. Dadurch k&#246;nnen gesundheitliche Probleme meist gut gel&#246;st werden.</p>
<p><strong>Esser:</strong> Wenn es einen Trend gibt, dann sicher den, dass Menschen authenti-scher, selbstbestimmter leben wollen. Dass das nicht nur &#252;ber intellektuelle Schienen funktionieren kann, wird nun verst&#228;rkt erkannt. Man entdeckt  selbstverst&#228;ndlich immer im Verbund mit dem Intellekt  mehr und mehr den Bereich der mentalen Kr&#228;fte, sagen wir besser der geistigen Kr&#228;fte, und zwar weitab von irgendwelcher watteweichen Esoterik. Es ist auch h&#246;chste Zeit, dass wir uns wieder mehr als komplette Menschen begreifen, mit einem guten Verstand, der aber als m&#228;chtigen Unterbau das Unterbewusstsein mit all seinen Vernetzungen hat.</p>
<p><em>BONA VITA: Was bedeutet eigentlich „<strong>Intuition</strong>“? Ist sie eher der gef&#252;hls-m&#228;&#223;ige Gegenspieler zur rationalen Analyse oder eine ganzheitliche Betrachtung menschlichen Wissens und Handelns?</em></p>
<p><strong>Esser</strong>: Gegenspieler?  Ganz klar nein. Gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig – auch nur mit Einschr&#228;n-kungen. Erstens:  Ein „Gegen“ w&#252;rde dem Prinzip der Ganzheit widersprechen. Vielmehr muss beides kooperieren, die rationale Analyse allein w&#252;rde uns ziemlich hilflos dastehen lassen. <strong>Intuition</strong> ist eine wichtige <strong>Urkraft</strong>, die uns schon lange vor der Entwicklung von Intellekt und Ratio zur Verf&#252;gung stand. Sie ist oft viel schneller und zuverl&#228;ssiger als der Intellekt, weil sie nicht logisch abw&#228;gen muss und ganz sicher nicht nur mit der Datenbank Gehirn arbeitet. Sie korreliert &#252;ber unvorstellbar viele andere Bereiche. Die befinden sich  auch wenn die Wissenschaft, die sich mit der Erforschung der<strong> Intuition</strong> durch ihre Beschr&#228;nkungen recht schwer tut, es bisher nicht so sieht – nicht nur in unserem K&#246;rper; es gibt hier gro&#223;e Vernetzungen auf einer Art Meta-Ebene, die wir &#252;ber entsprechendes Training besser anzapfen k&#246;nnen. Vergessen Sie nicht: Wenn die Muse den Komponisten oder Dichter trifft, werden schlie&#223;lich nicht nur im Gehirn gespeicherte pers&#246;nliche Lebenserfahrungen zu Papier gebracht. Menschen bringen oft Leistungen hervor, die nichts mit ihrem bisherigen pers&#246;nlichen Leben zu tun haben. In der Sprache gibt es daf&#252;r viele Begriffe, wie etwa „der g&#246;ttliche Funke“ oder „von der Muse gek&#252;sst“… Und noch zum Zweiten, zum Gef&#252;hl: Bei <strong>Intuition</strong> wird immer von „Bauchgef&#252;hl“ gesprochen, schnell ist man &#252;ber das Wort Gef&#252;hl auch bei Emotionen. Diese sind aber nur reaktive Gef&#252;hle, wir haben sie als Reaktion auf wechselnde Situationen. Wenn Intuition &#252;ber diese Ebene laufen w&#252;rde, w&#228;re sie unzuver-l&#228;ssig wie das F&#228;hnchen im Wind. Sie l&#228;uft aber &#252;ber die tiefere Ebene der unabdingbaren Gef&#252;hle. Zum Verst&#228;ndnis ein Beispiel: Mutter und Vater sind stinksauer auf ihr Kind, weil es eine antike Vase heruntergeworfen hat. Der &#196;rger ist emotional-reaktiv. Aber dennoch lieben sie doch ihr Kind f&#252;r immer und ewig – das ist das unabdingbare, tiefe Gef&#252;hl. Und &#252;ber diese stabile Ebene l&#228;uft die <strong>Intuition</strong>, ganz einfach deshalb, weil sie nicht von uns Einzelwesen abh&#228;ngig ist.</p>
<p><em>BONA VITA: Wie finden wir den besten Zugang zur <strong>Intuition</strong>? Was sind die individuellen Voraussetzungen, was sind die geeigneten &#220;bungen, um die „<strong>Urkraft</strong>“ zu trainieren?</em></p>
<p><strong>Breitenbach</strong>: Fr&#252;her hat man die <strong>Intuition</strong> eher etwas bel&#228;chelt und sie als typisches Hobby naiver Frauen gesehen, weil man bei intuitiven Eingebungen nicht nachdenken muss. Das war vielleicht &#228;rgerlich, aber heute k&#246;nnen Frauen stolz darauf sein, dass sie vielleicht von Natur aus tats&#228;chlich unverkopfter, spontaner  auf die <strong>Intuition</strong> zu- und mit ihr umgehen. Im Prinzip m&#252;ssen wir den Zugang zu ihr nicht suchen, wir haben ihn von Natur aus. Aber wir k&#246;nnen den Zugang verbessern und damit die intuitiven Botschaften klarer empfangen. So wie man auch einen besseren Empfang hat, wenn man beim Radio oder Fernsehen die Antennen immer wieder mal justiert. Dieses Justieren ist vergleichbar mit den methodischen &#220;bungen im Buch.</p>
<p><strong>Esser</strong>: Wir Menschen scheitern in unserer Hybris oft daran, dass wir meinen, alles m&#252;sse sich nach unseren Ansichten und Bed&#252;rfnissen richten; in der Konsequenz leidet nicht nur unsere Um- und Mitwelt. Wer denkt, er k&#246;nne die <strong>Intuition</strong> nach seinem Gusto „erziehen“, wird keinen Erfolg haben. Vielmehr m&#252;ssen wir ein bisschen an uns selbst arbeiten, um bessere Kan&#228;le &#252;ber unsere individuelle Intuition bis hin zu einer Art global vernetzter Intuition zu schaffen; und wir sollten, etwa mit entsprechenden &#220;bungen wie in unserem Buch, auch eine bessere Wahrnehmung entwickeln, um h&#228;ufiger intuitive Botschaften aufzufangen. Um sich hier wirklich breitbandig zu sensibilisieren, arbeiten wir mit zwei &#220;bungsbereichen: zum Einen mit den so genannten Alltags&#252;bungen im Wachzustand, das sind viele kleine, interessante und die dumpfe Routine auflockernde Wahrnehmungs&#252;bungen, die alle Sinne sch&#228;rfen und vernetzen; zum anderen  &#220;bungen mit Bilderreisen in Tiefenentspannung, also im Zustand abgesenkter Gehirnwellen. Das ist letztlich nichts anderes als der angenehme Zustand, den man mit Selbsthypnose, mit Autogenem Training erreichen kann. Hier kann man sich selbst gezielt auf eine bessere &#214;ffnung zur <strong>Intuition</strong> f&#252;hren. Die dem Buch beiliegende CD unterst&#252;tzt dabei.</p>
<p><em>BONA VITA: Die Wissenschaften unterscheiden meistens zwischen „<strong>Intu-ition</strong>“ und „Intellekt“ und versuchen beide irgendwo im Gehirn zu lokalisieren. Was halten Sie von dieser Sichtweise und wo st&#246;&#223;t diese an ihre Grenzen?</em></p>
<p><strong>Breitenbach</strong>: Ich staune als &#196;rztin immer wieder &#252;ber das intuitive „K&#246;rper-wissen“, auf das sich Patienten zu Recht verlassen. <strong>Intuition</strong> ist f&#252;r mich eine Art nat&#252;rlicher Schwingung, die zum Beispiel besonders deutlich schwangere Frauen sp&#252;ren und dann oft selbst besser als der Arzt wissen, wie sie handeln m&#252;ssen. Was aber soll die Wissenschaft dazu sagen, wenn sie noch lange nicht die Geheimnisse dieser faszinierenden intuitiven Abl&#228;ufe erkennen und intel-lektuell filetieren kann? Man sollte sich hier keinesfalls irritieren lassen, Wissenschaft ist nicht die letzte unantastbare Wahrheit. Nat&#252;rlich brauchen wir die vielen guten Bem&#252;hungen der Wissenschaft. Aber sie ist nicht das Ma&#223; aller Dinge, sie liegt auch manchmal falsch …</p>
<p><strong>Esser</strong>: … Das zeigen auch die geradezu krampfhaften Bem&#252;hungen, die <strong>Intuition</strong> st&#228;ndig nur im Gehirn lokalisieren zu wollen, als eine Art zus&#228;tzliche Spielerei der Intelligenz, bei der ausschlie&#223;lich im Gehirn gespeicherte Informa-tionen abgerufen werden k&#246;nnen, die man aus bisherigen Lebenserfahrungen gespeichert hat. Wenn das wirklich das ganze Wissen w&#228;re, auf das die Intuition zugreifen kann, w&#228;re das sehr mickrig, und viele gewaltige und rational nicht erkl&#228;rbare geistige Spr&#252;nge, die der Mensch geleistet hat, h&#228;tten nie stattfinden k&#246;nnen.</p>
<p><em>BONA VITA: „Law of attraction“ – „Gesetz der Anziehung“ lautet eine moderne Zauberformel des Erfolgs, wonach man seine W&#252;nsche nur in der richtigen Form an das Universum richten m&#252;sse, und schon bekommt man alles, was man braucht. Worin besteht der Unterschied zur Intuitionsmethode?</em></p>
<p><strong>Esser</strong>: Das trendige Law of attraction ist eine uralte Geschichte. Positives Denken, und alles l&#228;uft positiv – wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zur&#252;ck … Man kann aber tats&#228;chlich davon ausgehen, dass hier was geht: Schicke ich eine Art energetisches Gedankengut konzentriert an ein, sagen wir, Gesamtnetz – Esoteriker sagen „Kosmos“, Religi&#246;se sprechen vom „Gebet zu Gott“ –, kann tats&#228;chlich eine gute, starke und hilfreiche Antwort kommen. Bei den meisten W&#252;nscheb&#252;chern sehe ich aber das Problem, dass man so tut, als m&#252;sse man nur eben mal etwas vor sich hin w&#252;nschen, und alles wird sich erf&#252;llen. Ich wiege 150 Kilogramm, w&#252;nsche mir einen schlanken K&#246;rper, stopfe weiter meine Chips und Schweinshax‘n in mich hinein, denn nun wird ja alles von selbst kommen… Verspricht man einen tollen Erfolg v&#246;llig ohne M&#252;he, verkauft sich das nat&#252;rlich besser. Man muss aber die Dinge nach den Natur-gesetzen der Verbundenheit und des Synchronismus sehen: Alles ist verbunden, und &#252;ber diese Verbundenheit kann ich einen verst&#228;rkenden Gleichlauf der Bereiche und eine Kommunikation schaffen. Wenn ich also ohne Eigenaktivit&#228;t und Eigenverantwortung auf die Erf&#252;llung meiner Ziele respektive auf tolle intuitive Botschaften warte, bin ich weitgehend passiv, die Kommunikation ist einseitig. Wenn ich aber das mir M&#246;gliche dazu tue, meinen Ist-Zustand klar anschaue und dann in meinem pers&#246;nlichen Leben auch handle –  bezogen auf das Beispiel etwa weniger esse und mit Sport anfange –, dann passiert nicht nur konkret etwas in meinem K&#246;rper, sondern ich sende auch gleichzeitig entsprechende Signale aus. Nur so kann ich gezielt Antworten generieren und starke intuitive Impulse empfangen, die mir bei der Reali-sierung meiner Pl&#228;ne helfen.</p>
<p><em>BONA VITA: Was ist das Besondere der von Ihnen beschriebenen Intuitions-methode und worin besteht ihre Einzigartigkeit?</em></p>
<p><strong>Breitenbach</strong>: Will man intuitive Botschaften erkennen und nutzen, muss man auf die ersten blitzschnellen Gedanken achten. Man darf nicht den Fehler machen, diese Gedanken Sekunden sp&#228;ter intellektuell zu korrigieren, weil man „logisch“ zu denken beginnt und den urspr&#252;nglichen Gedanken dann f&#252;r „undenkbar“ h&#228;lt. Nachtr&#228;gliche Korrekturen l&#246;schen die intuitive Botschaft gr&#252;ndlich aus! Nehmen wir den Feuerwehrmann, der im brennenden Haus blitzschnell und intuitiv entscheidet, wo er im dichten Rauch langgeht – es gibt viele Berichte, dass genau so etwa ein Kind aus einem Zimmer noch gerettet wurde. Ich wei&#223;, dass manche rein logisch orientierte Menschen dies nur als Reaktion auf „irgendwas“ abtun. Da sage ich ganz entspannt: Stimmt, das Handeln des Feuerwehrmanns war die sofortige Reaktion auf seine intuitive Eingebung! Mit der <strong>Intuition</strong>smethode in unserem Buch schaffen wir erstens ein Verst&#228;ndnis &#252;ber die Zusammenh&#228;nge, zweitens regen wir an, sich von so manchen Dogmen einfach mal frei zu machen, weil das beweglicher f&#252;r die <strong>Intuition</strong> macht, um drittens mit &#220;bungen die Zug&#228;nge zur Energieebene der <strong>Intuition</strong> sozusagen zu entr&#252;mpeln. Die meisten Entdeckungen der Wissen-schaft geschahen auf empirischem Weg, und genau diesen Weg geht die <strong>Intuition</strong>smethode.</p>
<p><strong>Esser</strong>: W&#228;hrend andere weiterhin fruchtlose akademische Diskussionen &#252;ber das Thema <strong>Intuition</strong> f&#252;hren, kann man ganz individuell mit einer guten gedanklichen Einstellung und einigen &#220;bungen die <strong>Urkraft Intuition</strong> gezielt ansprechen. Spa&#223; machen die &#220;bungen &#252;brigens auch. Man lernt zudem ganz nebenbei die Prinzipien der angenehmen Selbsthypnose, und bei den Alltags-&#252;bungen &#246;ffnet sich das eigene Wahrnehmungsspektrum auf eine Weise, dass einem sogar das Herz aufgeht – das schafft auch Lebensfreude.</p>
<p><em>BONA VITA: Wer das organische Denken und die <strong>Intuition</strong> neu &#252;bt, wird Teil eines &#252;berindividuellen Erfahrungsnetzwerks. Ist dies die Wiederkehr eines verloren geglaubten Paradieses oder ergeben sich daraus ganz andere Herausforderungen f&#252;r die Zukunft?</em></p>
<p><strong>Esser</strong>: Paradies ist etwas sehr Problematisches. Es symbolisiert immer das Gl&#252;ck auf der anderen Seite, trennt uns vom Guten und Sch&#246;nen, f&#252;hrt also zu einer pessimistischen Sicht der eigenen Situation. Das organische Denken, das diese <strong>Intuition</strong>smethode als wichtige Grundlage beschreibt, sieht die Chance f&#252;r unser Gl&#252;ck im Jetzt und die M&#246;glichkeit, dass wir selber auch daran arbeiten d&#252;rfen und sollten. Hier ist eine Erweiterung unserer noch l&#228;ngst nicht ausgesch&#246;pften geistigen F&#228;higkeiten und ihrer Netzwerke ein hervorragendes Werkzeug.</p>
<p><strong>Breitenbach</strong>: Unser Gehirn ist viel mehr als nur der Verstand. Die Hirnfor-schung macht zur Zeit bahnbrechende Entdeckungen, sie widmet zum Beispiel endlich dem Frontalhirn gro&#223;e Aufmerksamkeit, wo offenbar die Schaltstelle f&#252;r wichtige mentale Prozesse sitzt und wohl auch intuitive Prozesse, durchaus im Verbund mit analytischen, ablaufen. Wir sollten hier selbstbewusst weiter forschen, aber endlich auch erkennen, dass jede Erkenntnis immer nur ein kleines Fenster aufmacht zu gr&#246;&#223;eren Dingen, zu gro&#223;en Prozessen, die wir in ihrer G&#228;nze wohl nie begreifen werden. M&#252;ssen wir ja auch nicht. Die Herausfor-derung und Chance f&#252;r uns ist doch, in gut trainierter Kommunikation die Kraft dieser Bereiche f&#252;r unser Leben, unsere Entwicklung besser zu nutzen. René Descartes sagte „cogito ergo sum“ – ich denke, also bin ich. Aber Menschen, die nur denken, gibt es nicht. Vielleicht sollte man  auch im Blick auf seine intuitiven M&#246;glichkeiten – besser sagen: Ich f&#252;hle, sp&#252;re und denke, also bin ich.</p>
<p>Danke f&#252;r das Gespr&#228;ch &#8211; Die Redaktion</p>
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		<title>CASH 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 15:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[EX LIBRIS]]></category>
		<category><![CDATA[Cash 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Mankau-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang-Köhler]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder hat der bekannte Autor und Journalist Wolfgang K&#246;hler ein beeindruckendes Buch zur augenblicklichen Finanzkrise geschrieben. Wieder erkl&#228;rt er anschaulich und leicht verst&#228;ndlich die Zusammenh&#228;nge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die neue Weltwirtschaftskrise</h2>
<p><img class="alignleft" style="float:left;margin-right:10px" title="CASH 2009" src="http://farm3.static.flickr.com/2427/3689863409_158fff6357_o.jpg" alt="" width="302" height="448" />Es h&#228;tte alles so sch&#246;n sein k&#246;nnen in Deutschland &#8211; die Wirtschaft florierte und die Arbeitslosenzahlen sanken endlich wieder. Angesichts der unerwartet gro&#223;en Export-erfolge und der positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt wagte schon so mancher, vom „zweiten Wirtschaftswunder“ zu sprechen. Stattdessen ersch&#252;tterte die weltweite <strong>Finanzkrise </strong>Deutschland und Europa wie ein „Jahrhundert-Tsunami“. T&#228;glich neue Hiobsbotschaften von den B&#246;rsen der Welt zwangen die Regierungen zum Eingreifen. Mit ihrem schnell geschn&#252;rten Rettungspaket konnte die Bundesregierung Bankenpleiten hierzulande verhindern &#8211; doch andere wichtige S&#228;ulen der deutschen Wirtschaft wie die Automobilbranche gerieten ins Wanken. Wohin wird der <strong>Crash</strong> noch f&#252;hren und wie sollen wir darauf reagieren?</p>
<p>Nach seinem erfolgreichen Titel „Wall Street Panik – Banken au&#223;er Kontrolle“ beleuchtet <strong>Wolfgang K&#246;hler </strong>nun die Hintergr&#252;nde und Auswirkungen der aktuellen <strong>Wirtschaftskrise</strong> und erkl&#228;rt anschaulich und leicht verst&#228;ndlich die komplizierten Zusammenh&#228;nge der globalen &#214;konomie.<br />
Zudem gibt er wertvolle und konkrete Tipps, wie jeder sein Hab und Gut m&#246;glichst unversehrt durch diese Krise bringen kann.</p>
<p>Zum Autor.<br />
<img style="float:left;margin-right:10px" class="alignleft" title="Wolfgang K&#246;hler" src="http://farm3.static.flickr.com/2492/3689863399_6a45c6e78d_t.jpg" alt="" width="69" height="100" />Seit vielen Jahren ist der gelernte Diplom-Kaufmann <strong>Wolfgang K&#246;hler </strong>(geb. 1947) mit den Krisen des Wirtschafts- und Finanzsystems vertraut. In der „Wirtschaftswoche“ analy-sierte er bereits die Hintergr&#252;nde und Folgen des Aktiencrashs von 1987. Sp&#228;ter leitete er dort das Ressort „Geld + Kapital“. In den 1990er Jahren schrieb er in der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ &#252;ber Entwicklungen in der Wirtschaftspolitik und an den Finanzm&#228;rkten.</p>
<p>Fr&#252;hzeitig warnte er seine Leser als B&#246;rsenkolumnist vor den Verr&#252;cktheiten des Internet-Aktienbooms. Heute lebt und arbeitet <strong>K&#246;hler </strong>als freier Journalist in D&#252;sseldorf.<br />
K&#246;hlers fundierte und packende Analyse „<a title="Wall Street Panik" href="http://www.bonavita.info/wall-street-panikwall-street-panik.htm " target="_blank">Wall Street Panik. Banken au&#223;er Kontrolle</a>“ entwickelte sich im Herbst 2008 zu einem der Top-Sachb&#252;cher zur Finanzkrise.</p>
<p><strong>Wolfgang K&#246;hler</strong><br />
<strong>CRASH 2009</strong><br />
Untertitel: Die neue Weltwirtschaftskrise<br />
Wie es dazu kommen konnte und<br />
wie Sie jetzt Ihr Geld anlegen sollten!<br />
Mankau Verlag, 1. Aufl. April 2009<br />
12,95 € (D) / 13,40 € (A), Taschenbuch<br />
12,5 x 18,5 cm, 253 S.; ISBN 978-3-938396-31-5</p>
<p><em>Quelle &amp; Fotos: <strong>Mankau Verlag</strong></em></p>
<p><strong>Das Interview mit dem Autor</strong></p>
<h2>Aus der Krise eine Chance machen</h2>
<p>„Der Marktliberalismus angels&#228;chsischer Pr&#228;gung hat ausgedient; der Wettbewerb anderer Systeme wird dem Kapitalismus und den Menschen, die in ihm Leben, gut tun. Wenn der globale Wettbewerb uns nicht mehr derma&#223;en unter Druck setzt und viele Menschen &#252;berfordert, haben wir die Chance, das &#214;konomische wieder mehr aus unseren Beziehungen zu Kindern und Familie, Freunden und Kollegen herauszuhalten.“ Bestseller-Autor <strong>Wolfgang K&#246;hler</strong> („Wall Street Panik“) analysiert in seinem neuen Spitzentitel die Hintergr&#252;nde und Zusammenh&#228;nge der aktuellen <strong>Wirtschaftskrise</strong> und gibt wertvollen und kompetenten Rat, wie jedermann sein Hab und Gut unversehrt durch die Krisenjahre bringen kann.</p>
<p><em>BONA VITA: Mit Ihrem Buch „Crash 2009&#8243; setzen Sie Ihre spannende Analyse der „neuen Weltwirtschaftskrise&#8221; fort. Ist ein Ende der Krise abzusehen und wo sehen Sie die Chancen f&#252;r die Zukunft?</em></p>
<p><strong>K&#246;hler:</strong> Leider sehe ich bis jetzt &#252;berhaupt noch keine Anzeichen f&#252;r ein Ende der Krise. Es scheint auch niemand zu wissen, mit welchen Mitteln dieser Krise beizukommen ist. Nur die Ursachen sind klar: ein v&#246;llig aus dem Ruder gelaufener, internationaler Kredit- Boom. Leider hat auch die Wissenschaft keine Blaupause daf&#252;r, wie man die riesigen Berge fauler Kredite „sozialvertr&#228;glich&#8221; abtragen kann. Diesen Zweig der Erkenntnis hat die National&#246;konomie total verk&#252;mmern lassen. Aber Krisen bergen eben auch Chancen. Der Marktliberalismus angels&#228;chsischer Pr&#228;gung hat ausgedient. Das bietet den Konti-nentaleurop&#228;ern die Chance, die Soziale und &#8211; inzwischen auch &#8211; &#214;kologische Marktwirt-schaft weiterzuentwickeln. Und aus Asien erh&#228;lt der Marktliberalismus Konkurrenz von neuen Formen eines staatsdirigistischen Kapitalismus. Dieser Wettbewerb unterschied-licher Systeme wird dem Kapitalismus und den Menschen, die in ihm leben, insgesamt gut tun.</p>
<p><em>BONA VITA: Manche Zeitgenossen sehen gegenw&#228;rtig schon „Weimarer Verh&#228;ltnisse&#8221; f&#252;r Deutschland voraus. Was ist Ihrer Meinung nach der Unterschied zur Weltwirtschaftskrise der Zwanzigerjahre?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>K&#246;hler: </strong>Ob es zu „Weimarer Verh&#228;ltnissen&#8221; kommt, h&#228;ngt davon ab, wieviel Wut diese Krise produzieren wird. Und dies h&#228;ngt unter anderem davon ab, wie gut unsere vielf&#228;ltigen Sicherungssysteme halten, die wir heute im Unterschied zur Weimarer Zeit haben. Dazu geh&#246;ren die sozialen Sicherungssysteme ebenso wie politische, also beispielsweise die Europ&#228;ische Union und der Europarat, in die wir fest eingebunden sind und die keine undemokratischen Gesellschaften dulden. Was die sozialen Netze angeht, da sollten die Regierungen besser jetzt kein Geld verschenken, damit wir B&#252;rger uns Dinge kaufen, die wir nicht unbedingt brauchen. Dieses Geld w&#228;re in echten Zukunftsinvestitionen besser angelegt und wird zur Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme wahrscheinlich noch dringend gebraucht.</p>
<p><em>BONA VITA: Eine Ihrer Thesen lautet, dass die aktuelle Situation tief im Geiste des vergangenen Jahrhunderts wurzelt. Ist damit das so genannte „Zeitalter der Extreme&#8221; auch am Ende angelangt?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>K&#246;hler:</strong> Um dieses unselige 20. Jahrhundert endlich hinter uns zu bringen, braucht es zweierlei: Wir m&#252;ssen erstens hoffen, dass uns dies gelingt, und zweitens genug aus der Geschichte der letzten Jahrzehnte lernen, damit wir nicht wieder von einem Extrem ins n&#228;chste schlittern. &#220;ber Mittelma&#223; mag man die Nase r&#252;mpfen, Mittelwege sind dagegen oft besser als ihr Ruf.</p>
<p><em>BONA VITA: Die Krise trifft die Exportnation Deutschland besonders hart. Vor welchen grunds&#228;tzlichen Entscheidungen steht Deutschland nach dem Crash? </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>K&#246;hler: </strong>Deutschland ist allein viel zu klein, um irgendetwas „grunds&#228;tzlich&#8221; neu zu regeln. Es muss aber gemeinsam mit seinen europ&#228;ischen Partnern schleunigst eine Vorstellung davon entwickeln, welche Rolle die Europ&#228;ische Union in einer Welt mit mehreren politischen und wirtschaftlichen Machtzentren eigentlich einnehmen will und welche Ziele sie dabei verfolgt. F&#252;r diese neue Welt hat die EU bislang weder eine politische noch eine wirtschaftliche Strategie; sie wird sie aber brauchen, wenn sie &#8211; was zu bef&#252;rchten ist &#8211; sich nicht mehr in gleichem Ma&#223;e wie in den vergangenen Jahrzehnten auf die politische, wirtschaftliche und milit&#228;rische Supermacht USA st&#252;tzen kann.</p>
<p>Intern wird Deutschland sich an den Gedanken gew&#246;hnen m&#252;ssen, dass es nicht auf Dauer viel mehr exportieren als importieren kann, wenn infolge der Krise die globalen Handelsungleichgewichte abgebaut werden. Der Titel „Exportweltmeister&#8221; basiert nun mal auf der Bereitschaft anderer L&#228;nder, mehr zu importieren als zu exportieren. Wenn diese Bereitschaft oder die F&#228;higkeit dazu schwindet, wie jetzt in den USA, dann muss Deutschland seine Binnennachfrage st&#228;rken, damit aus der Exportflaute keine Dauerkrise wird.</p>
<p><em>BONA VITA: Der Philosoph Joachim Koch diagnostizierte vor einigen Jahren eine Durchdringung aller Lebensbereiche durch die &#214;konomie. Hat diese „Megaphilo-sophie&#8221; nun endg&#252;ltig abgedankt?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>K&#246;hler: </strong>Ich f&#252;rchte, daf&#252;r ist es jetzt noch zu fr&#252;h. In der Krise nimmt das Gewicht des &#246;konomischen und des Nutzendenkens eher noch zu. Die nat&#252;rliche Reaktion derer, denen es wirtschaftlich miserabel geht, liegt doch darin, alles Menschm&#246;gliche daran zu setzen, aus der Misere wieder herauszukommen. Nein, eine Chance, das &#214;konomische aus unseren Lebenspl&#228;nen, aus unseren Beziehungen zu Kindern und Partnern, Eltern, Freunden und Kollegen wieder etwas herauszudr&#228;ngen, haben wir erst dann, wenn die Welt sich etwas beruhigt. Wenn der globale Wettbewerb, ein Wettbewerb unter sehr ungleichen Voraussetzungen, uns nicht mehr derma&#223;en unter Druck setzt, dass wir stets am Limit arbeiten m&#252;ssen, und dabei sehr viele Menschen &#252;berfordert. Auch hier gilt: Wohldosiert bewirkt Wettbewerb absolut Positives, die &#220;berdosis aber, der uns der enthemmte und entgrenzte Kapitalismus mit der Globalisierung seit 1990 ausgesetzt hat, vergiftet das Leben.</p>
<p><em>BONA VITA: Die Vereinigten Staaten von Amerika haben den Kapitalismus zwar nicht erfunden, doch liegen hier mindestens einige entscheidende Ursachen f&#252;r die heutige Weltwirtschaftskrise. Ist von den USA oder von ihrem neuen Pr&#228;sidenten Obama auch ein Beitrag zur Rettung zu erwarten?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>K&#246;hler: </strong>Wir k&#246;nnen nicht darauf bauen, dass die USA unsere Probleme l&#246;sen. Womit denn auch. Washington muss sich das Geld, das es zur Rettung der eigenen Wirtschaft braucht, doch selbst im Ausland pumpen. Wenn jeder vor der eigenen T&#252;r kehrt, ist bald die ganze Stra&#223;e sauber. Au&#223;erdem sind die USA an dieser Krise nicht allein schuld. An dem aus dem Ruder gelaufenen Kredit-Karussell haben deutsche und europ&#228;ische Banken doch kr&#228;ftig mitgedreht.</p>
<p><em>BONA VITA: In Ihren zehn Regeln f&#252;r die Geldanlage raten Sie zu einem behutsamen Umgang mit dem Risiko und zu einer R&#252;ckkehr zu „bleibenden&#8221;, auch &#246;kologisch nachhaltigen Werten. Ist also doch nur „eigener Herd Goldes wert&#8221;?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>K&#246;hler:</strong> Vor beinahe 30 Jahren habe ich mich mit einem Freund kurz entschlossen in Berlin ins Auto gesetzt, um nach Indien zu fahren. Das war ein gro&#223;es Abenteuer und ein ziemlich riskantes Unterfangen. Um nichts in der Welt m&#246;chte ich diese Erfahrung missen. Nur: Die Risiken, die jemand eingeht, muss er auch aushalten k&#246;nnen.</p>
<p>Vielleicht lernen manche Geldanleger ja jetzt in der Krise, dass Geld nicht „arbeitet&#8221;. Es schafft uns nichts zu essen und keine Kleidung, w&#228;rmt nicht unsere H&#228;user und Wohnungen &#8211; es sei denn, wir verbrennen es im Kamin statt am Kapitalmarkt. Waldbesitzer wissen aus der Erfahrung von Generationen, dass man nicht mehr Holz einschlagen soll als nachw&#228;chst, wenn man nicht auf eigenem Grund und Boden verarmen will. Diese Nachhaltigkeit, n&#228;mlich der substanzielle Erhalt des Verm&#246;gens, sollte das erste und wichtigste Ziel jedes Anlegers sein. Rendite kann man auch erzielen, indem man sich Solarzellen auf das eigene Dach baut. Obendrein kurbeln solche Investitionen die Wirtschaft an.</p>
<p><em>BONA VITA: &#8220;Vielen Dank f&#252;r dieses Gespr&#228;ch!&#8221;</em></p>
<p><em>Wolfgang A. Bocksch &#8211; Chefredakteur</em></p>
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