Las Vegas sehen und spielen

26. November 2014 | Von | Kategorie: FERNWEH




Viel mehr als nur Glücksspiel

Las Vegas

Las Vegas

Wer an Las Vegas denkt, sieht sofort die riesigen Hotelbauten mit den integrierten Casinos, die Glitzerwelt am Abend und die unglaublichen Bauten, die and viele Teile der Welt erinnern.

Natürlich aber denkt man auch an das Heiraten in den kleinen Wedding Chappels, in denen sich ständig Verliebte, oft im Beisein eines Elvis Doubles, das Ja-Wort geben.

Aber die Wüstenstadt Las Vegas hat noch viel mehr zu bieten, als Spielautomaten und Honeymoon.

Da sind zum Beispiel die Bellagio Fountains, eine der wohl schönsten Attraktionen der Stadt. Es ist ein unglaubliches Erlebnis, die 300 Meter lange „Wasserorgel“ in dem See vor dem Hotel Bellagio zu beobachten. Unglaubliche 5.000 Scheinwerfer und 1.200 extrem starke Wasserdü-sen lässt ein Computer zu moderner Musik und klassischen Weisen tanzen – was für ein Anblick, vor allen Dingen nachts. Der See wurde übrigens dem Comer See nachempfunden.

Aber auch das Hotel Bellagio selbst, eines der schönsten und romantischsten Hotels der Welt, hat viel zu bieten. Direkt hinter der Rezeption erschließt sich ein großer wunderschöner botanischer Garten, ein Wintergarten, der mehrmals im Jahr umgestaltet wird.

Ein weiteres Highlight von Las Vegas ist das am 31. März 2014 eröffnete „Las Vegas High Roller“, das derzeit größte Riesenrad der Welt. Die Höhe beträgt 167,6 Meter. 28 Gondeln, ausgelegt für jeweils 40 Passagiere benötigen circa 30 Minuten für eine Umdrehung. Natürlich ist der grandiose Ausblick bei Nach atemberaubend.

Und dann ist da ja auch noch der „Canale Grande“, nachgebaut natürlich und 400 Meter lang. Mit einer Gondel, die man mieten kann, fährt man unter künstlichem Himmel fährt man den Canale entlang, vorbei an edlen Geschäften, Boutiquen und Gallerien. Hier zeigen Kunsthand-werker alte venezianische Handwerkskunst in Glas, Metall und Leder. Ziel der Gondelfahrt ist dann der Markusplatz mit Straßenkünstlern und Cafes ganz so wie beim Original in Italien.

Was man auf keinen Fall versäumen darf ist die Freemont Street nach Einbruch der Dunkelheit. Sie ist auf 500 Meter Fußgängerzone und mit einem 30 Meter hohen Dach ausgestattet und sie wird mit 12,5 Millionen LED´s und 540 Kilowatt Musikleistung aus 208 Lautsprechern zur größten Videoshow der Welt.

Last but not least soll Amerikas höchster freistehender Turm, der 356 m hohe Stratosphere Tower erwähnt werden. Dieses Wahrzeichen von Las Vegas hat einiges zu bieten, abgesehen von der herrlichen Aussicht von der Plattform oder vom rotierenden Restaurant „Top of the World“. Das wäre der „Big Shot“, wo man mit 4G 48 m nach oben geschossen wird. Nach eini-gen Sekunden der Schwerelosigkeit wird man in 300 Metern dann wieder abgebremst. Oder wie wäre es mit dem „Insanity“, einem futuristischen Kettenkarussell? Es dreht sich außerhalb der Aussichtsplattform. Dann gibt es noch das „X-Scream“, eine Art Schaukel, die sich auf dem Rand der Aussichtsplattform befindet.
Und dann gibt es ja noch den „Skyjump“. Hier stürzen sich besonders Mutige 260 m in einem „kontrollierten freien Fall“ in die Tiefe. Der Sprung wird, anders als beim Bungee-Jumping, wo man an einem Gummiseil hängt, durch eine Seilwinde sanft abgebremst. Alles in allem, nichts für schwache Nerven.

Schon ein paar Tage Aufenthalt in Las Vegas können unvergesslich werden, wenn man es mit dem Glücksspiel nicht übertreibt.

Fotos: Peter Mok & Bona Vita

Will Heppner

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