Nikon Coolpix S630 – Kurztest

Dez 10th, 2009 | By wolfabo | Category: Fotografieren, PRODUKTE

Die Coolpix S630 ist kompakt und leistungsfähig

Die Nikon Coolpix S630 zeigte kompakte Digitalkamera eine schnelle wenn auch keine überragende Performance.

Bis zur Aufnahmebereitschaft vergingen weniger als 1,2 Sekunden; im Dauerbetrieb nahm die Zeit zwischen zwei Aufnahmen allerdings zu. Seltsamerweise funktionierte der Burst-Modus offensichtlich nur in den Empfindlichkeitsbereichen zwischen ISO 640 und 3200.

Nichts für das Aufnehmen von Brillenträgern

Die Blinzelwarnung der Gesichtserkennung versagt, wenn Menschen mit Brille aufgenommen werden sollen. In dem Fall ”denkt” die Coolpix S630 immer, dass diese geblinzelt hätten und wollte die Aufnahme wiederholen. Wir vermissten außerdem eine weitwinklige Anfangsbrennweite, fanden den optischen Zoom jedoch durchaus brauchbar.

Bildrauschen und Probleme mit dem Monitor

Bildrauschen trat auch bei der Nikon Coolpix S630 wieder auf: Höhere ISO-Bereiche sollten besser mit geringerer Auflösung von drei Megapixeln genutzt werden. Farbsäume traten dafür nur selten auf und waren nicht Rot (wie in den meisten Fällen), sondern Blau.

Nicht ganz zufrieden waren wir mit dem Display der Coolpix S630: Bereiche, die viele kleine Details aufweisen, konnten nicht gut dargestellt werden und zeigten unnatürliche Darstellungen, sogen. Artefakte.

Großer Telebereich und beweglicher Bildsensor

Die Nikon Coolpix S630 verfügt über eine Auflösung von12 Megapixel und besitzt in der S-Serie von Nikon mit dem 7fach Zoom die höchste Zoomleistung.

Die Brennweiten bieten keinen echten Weitwinkel, dafür aber einen sehr großen Telebereich. Die Brennweite liegt zwischen 37 und 260 Millimetern. Das Objektiv ist vor Verwacklungen vierfach geschützt: Neben einigen digitalen Bildstabilisatoren beherbergt die Coolpix S630 auch einen beweglich gelagerten Bildsensor, der eine unruhige Kamerabewegung ausgleicht. Das Display der Kompakten misst 2,7 Zoll in der Diagonale und ist in 230.000 Pixel recht ordentlich aufgelöst.

Reine Automatikkamera

Die Nikon Coolpix S630 bietet 15 Motivprogramme, die die passende automatische Belichtung in den häufigsten Fotosituationen vornehmen können. Außerdem sorgt Gesichtserkennung mit ”Smile-Shot” und ”Blinzelwarnung” dafür, dass Menschen optimal scharf und gut belichtet aufgenommen werden – auf Wunsch sogar automatisch, wenn sie lächeln und dabei die Augen geöffnet haben. Außerdem verhelfen auch ”D-Lighting” und ”Schnelle Bildbearbeitung” zu einer gesteigerte Bildqualität.

”D-Lighting” erhöht den Detailreichtum in Bildern mit hohem Kontrastumfang und die Funktion ”Schnelle Bildbearbeitung” verschönert die Farben und erhöht Kontraste. Die Coolpix S630 kann auch kleine Videos mit Ton aufnehmen.
Das Objektiv wird beim Ausschalten der Kamera automatisch verschlossen und ist so gut geschützt.

Die Nikon Coolpix S630 ist interessant für Einsteiger in die digitale Fotografie oder auch für diejenigen, die auf manuelle Einstellungen der Belichtung verzichten können. Besonders interessant ist die S630 für Fotografen, die vor allem Wert darauf legen, entfernte Motive nahe vor die Linse zu bekommen.

Der Anschaffungspreis ist recht hoch.

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