Strom- und Gasanbieter

9. November 2017 | Von | Kategorie: MEIN €URO




Worauf ist bei der Auswahl zu achten?

Energie ist heutzutage günstig zu haben. Sei es Strom oder Gas – auf den richtigen Tarif kommt es an. Bleibt also nur die Frage: Wie lässt sich dieser Tarif finden? Wer sich einmal auf die Suche begibt, wird mit Angeboten geradezu überhäuft. Nahezu jeder Anbieter verspricht, der günstigste zu sein. Da fällt e schwer, den Durchblick zu erlangen. Wir möchten genau dafür im Folgenden ein paar hilfreiche Tipps und Ratschläge präsentieren!

Welcher Anbieter darf es sein?

Eines gleich vorweg: Den Strom- oder Gasanbieter zu wechseln, ist ganz einfach und nicht mit diversen Anrufen und dem Ausfüllen unzähliger Formulare verbunden. Ganz im Gegenteil: Mit wenigen Mausklicks und ein paar Tastatureingaben lässt sich der Wechsel in die Wege leiten. Praktischerweise kümmert sich der neue Gas- oder Stromversorger dann auch gleich um die Kündigung bei seinem Vorgänger.

Bleibt die Frage, welcher Anbieter es künftig sein soll. Das hängt in erster Linie von den persönlichen Präferenzen ab. Wer einen besonders günstigen Anbieter sucht, kann in Vergleichsportalen schnell fündig werden, denn hier lassen sich hunderte Angebote bequem per Mausklick nach dem Preis sortieren. Einmalige Sonderzahlungen, Rabatte und Boni werden in den monatlichen Preis mit einkalkuliert, damit die Auswahl für den Kunden transparent bleibt. Weiterhin finden sich dort teilweise auch anbieterspezifische Informationen; in dem Artikel über Grünwelt Energie zeigt sich beispielsweise, dass der Anbieter einen eher niedrigen Preis pro Kilowattstunde anbietet.

1 Auszug aus dem Bericht über Grünwelt Energie (Netzsieger.de)

Durchaus erschwinglich: Grüner Strom und Biogas

Mittlerweile beziehen mehr als 3,5 Millionen Haushalte in Deutschland Ökostrom. Aus gutem Grund, denn auf diesem Wege lassen sich CO2-Emissionen nachhaltig senken. Zudem sind Ökostromtarife längst kein Nischenprodukt für Enthusiasten mehr, wie das vor ein paar Jahren noch der Fall war. Auch Ökostrom lässt sich inzwischen sehr günstig beziehen und braucht den Vergleich mit konventionell erzeugtem Strom nicht zu scheuen.

Echter Ökostrom wird aus erneuerbaren Energien erzeugt. Typische Beispiele hierfür sind Windkraft, Biomasse, Solarstrom und Wasserkraft. Biomasse hat dabei den großen Vorteil, nicht von der Witterung abhängig zu sein, wie das beispielsweise bei Photovoltaik und Windkraftanlagen der Fall ist. Dabei werden Stoffe wie beispielsweise Mais, Grasschnitt oder Gülle in Biogasanlagen vergärt, wodurch Methan entsteht. Dieses lässt sich so weit veredeln, dass es annähernd den Brennwert von Erdgas erreicht und stellt somit eine sehr gute Alternative zu seinem fossilen Pendant dar. Ein Nachteil von Biogas liegt darin, dass es oftmals nur regional verfügbar ist. Das ist auch der Grund dafür, dass bei einem Online-Preisvergleich immer auch die Postleitzahl mit angegeben wird. So lässt sich schnell herausfinden, welcher regionale Anbieter infrage kommt.

Oftmals stehen aber auch sogenannte Klimatarife zur Auswahl. Bei diesen ist der Strom oder das Gas nicht oder nicht komplett aus erneuerbaren Energien erzeugt worden. Der Versorger verpflichtet sich jedoch dazu, Ausgleichszahlungen zu leisten, die Klima und Umwelt zugutekommen. Auf diesem Wege fließen Jahr für Jahr hohe Geldbeträge in entsprechende Umweltprojekte. Ein gutes Beispiel hierfür liefern Projekte, bei denen der Schutz und die Wiederaufforstung von Wäldern im Mittelpunkt stehen.

Quelle: Grünwelt

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