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	<title>BONA VITA 50plus &#187; Altersteilzeit</title>
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	<description>Das Onlinemagazin für Silver Ager</description>
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		<title>Arbeit h&#228;lt Rentner gesund</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 13:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[50plus]]></category>
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		<description><![CDATA[Senioren sollten bei Eintritt in den Ruhestand besser in die Altersteilzeit wechseln. Das verringert Krankheirsrisiken, f&#246;rdert die Bew&#228;ltigung des Alltags und erh&#228;lt die geistigen Funktionen. Am besten eignen sich dabei Halbtagsstellen an der frischen Luft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>K&#246;rper und Geist profitieren von Altersteilzeit-Modellen</h3>
<p>Statt v&#246;llig in <strong>Ruhestand </strong>zu gehen, sollten <strong>Senioren</strong> bei ihrer offiziellen Pensionierung besser in die <strong>Altersteilzeit </strong>wechseln. Das w&#252;rde das Krankheitsrisiko verringern, die Bew&#228;ltigung des Alltags f&#246;rdern und geistige Funktionen besser erhalten, berichten Psychologen der <a title="Universit&#228;t Maryland" href=" http://www.umd.edu " target="_blank">Universit&#228;t Maryland </a> im Journal of Occupational Health Psychology. Ausgehend von den Ergebnissen einer landesweiten Studie in den USA schlagen die Wissenschaftler eine &#8220;&#220;bergangsbesch&#228;ftigung&#8221; in Form einer <strong>Halbtagsstelle</strong>, einer freiberuflichen T&#228;tigkeit oder einer vor&#252;bergehende <strong>Aushilfst&#228;tigkeit</strong> vor. &#8220;Die Suche nach einer passenden Besch&#228;ftigung in der Pension kann <strong>Senioren </strong>den &#220;bergang in den <strong>Ruhestand</strong> erleichtern und zum Erhalt k&#246;rperlicher und geistiger Gesundheit beitragen&#8221;, so Studien-Mitautorin Kenneth Shultz.</p>
<p><img class="alignleft" style="float:left;margin-right:10px" title="Arbeit h&#228;lt fit" src="http://farm3.static.flickr.com/2574/4016887600_7f6fe14d98_m.jpg" alt="" width="161" height="240" />Ausgewertet wurde die &#8220;Health and Retirement Study&#8221;, die 12.000 Teilnehmer im Pen-sionsantrittsalter sechs Jahre lang regelm&#228;&#223;ig nach Gesundheit, Finanzen, Besch&#228;ftigung sowie Arbeits- oder <strong>Pension</strong>salltag befragte. Zur Feststellung der Gesundheit wurden &#228;rztliche Beobachtungen zu Bluthochdruck, Diabetes, Krebs, Herz- und Lungenkrank-heiten, Schlaganfall oder psychiatrische Probleme ber&#252;cksichtigt, daneben auch demo-grafische Angaben. Es zeigte sich, dass <strong>Pensionisten</strong> mit &#220;bergangsbesch&#228;ftigungen ges&#252;nder waren als <strong>Renter</strong> im v&#246;lligen <strong>Ruhestand</strong>. Auch die geistige Fitness, die man per Fragebogen erhob, blieb bei Arbeitst&#228;tigkeit eher erhalten. Weniger Vorteile zeigten sich allerdings, wenn nach der Pensionierung ein Wechsel in neue Berufsfelder stattfand, was vor allem bei finanziellen Engp&#228;ssen der Fall war. Als Ursache vermuten die Studien-autoren Anpassungsprobleme an neue Arbeitsbedingungen. &#8220;Erfolgt der Spartenwechsel nicht freiwillig sondern infolge einer Notwendigkeit, k&#246;nnen die Vorteile einer &#220;ber-gangsbesch&#228;ftigung oft nicht ausgenutzt werden&#8221;, so Studienleiter Mo Wang.</p>
<p>Dass <strong>Altersteilzeit</strong> eine gute &#220;bergangsform in den <strong>Ruhestand</strong> darstellt, betont auch Stefan Bayer, Pr&#228;sident der &#246;sterreichischen Akademie f&#252;r Arbeitsmedizin. &#8220;Oft schieben Menschen Unternehmungen wie etwa Reisen auf die Zeit nach der <strong>Pension</strong>ierung auf. Erreichen sie jedoch dieses abrupte Ende von 40 auf null Arbeitsstunden, empfinden sie dies oft wie den Sturz in einen Abgrund. Gerade in dieser Phase kommt es oft zu b&#246;sartigen Erkrankungen&#8221;, erkl&#228;rt der Mediziner. Erkl&#228;rbar sei dies durch die stressbedingte Hormonaussch&#252;ttung, die die totale Lebensumstellung mit sich ziehe, sowie durch das Gef&#252;hl, nicht mehr gebraucht zu werden. &#8220;Eine Weiterf&#252;hrung der Berufst&#228;tigkeit in reduzierter Form vermittelt hingegen das Bewusstsein, weiterhin einen sinnvollen Beitrag liefern zu k&#246;nnen. Daneben k&#246;nnen auch die Firmen vom Potenzial ihrer pensionierten Mitarbeiter profitieren&#8221;, so Bayer.</p>
<p>Der Arbeitsmediziner empfiehlt Mitarbeitern kurz vor dem <strong>Pension</strong>santritt, mit ihren Betrieben ein Modell des &#220;bergleitens in den <strong>Ruhestand</strong> auszuhandeln. &#8220;Trotz geringerer Arbeitsstunden und Gehalt kann so die Verbindung eines Mitarbeiters mit dem Unternehmen weiter aufrecht erhalten werden.&#8221; Umgesetzt werde das bisher am ehesten in Banken, im Dienstleistungsbereich oder in der Industrie, wenn <strong>Pensionisten</strong> etwa als Tutoren f&#252;r die Einschulung von Berufsanf&#228;ngern herangezogen werden. Dieses Modell sei allerdings in der Praxis durch zahlreiche H&#252;rden belegt, sei es der Verlust der Pensionszahlungen ab bestimmter Einkommensgrenze oder die Versicherungsproblematik. &#8220;Scheint es auch demografisch sehr wahrscheinlich, dass die <strong>Altersteilzeit</strong> in Zukunft st&#228;rker betont wird, spricht die derzeitige Arbeitsmarktpolitik eine andere Sprache&#8221;, kritisiert Bayer.</p>
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