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	<title>BONA VITA 50plus &#187; Essen</title>
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	<description>Das Onlinemagazin für Silver Ager</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 Aug 2010 10:02:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Abnehmen ist leichter als Zunehmen</title>
		<link>http://www.bonavita.info/abnehmen-ist-leichter-als-zunehmen.htm</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 13:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[EX LIBRIS]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas-Winter]]></category>
		<category><![CDATA[dick]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewicht]]></category>
		<category><![CDATA[schlank]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zahlen sind alarmierend: Rund 37 Millionen der Bundesb&#252;rger sind zu dick. Fast jeder Zweite hat also &#220;bergewicht. Autor Andreas Winter hat der „Di&#228;t-Industrie“ den Kampf angesagt. Er ist der Meinung, dass der Grund f&#252;rs &#220;bergewicht im Unterbewusstsein verankert ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<h3>Warum machen Fastenkuren und Di&#228;ten den einen schlank, den anderen aber nicht?</h3>
<p><a href="http://farm4.static.flickr.com/3107/2759144117_bc3fa0d234_m.jpg"><img style="float:left;margin-right:10px" title="Abnehmen ist leichter als Zunehmen" src="http://farm4.static.flickr.com/3107/2759144117_bc3fa0d234_m.jpg" alt="Abnehmen ist leichter als Zunehmen" width="228" height="240" align="left" /></a><strong>Essen</strong> allein macht &#252;berhaupt nicht <strong>dick</strong>. Jeder Mensch kann von jetzt auf gleich <strong>abnehmen</strong> und das gew&#252;nschte <strong>Gewicht</strong> halten, wenn er ganz genau wei&#223;, warum er &#252;bergewichtig ist.</p>
<p>Mit dieser provokanten These zieht Autor <strong>Andreas Winter </strong>gegen einen weltweiten medizinischen Irrtum zu Felde &#8211; erfolgreich, wie die Zahlen beweisen: Hunderte Frauen und M&#228;nner, die den Hintergrund ihres <strong>&#220;bergewicht</strong>s kennengelernt haben, konnten bereits nach kurzer Zeit das <strong>Gewicht</strong> kontrollieren. Weder Disziplin noch Enthaltsamkeit waren dabei notwendig &#8211; sie konnten essen, was und wie viel immer sie wollten.</p>
<p>Winter stellt klar: Mit &#252;berm&#228;&#223;iger Nahrungsaufnahme kann man zwar <strong>zunehmen</strong>, muss dies aber nicht &#8211; und man kann jederzeit m&#252;helos <strong>abnehmen</strong>. Drei verborgene Gr&#252;nde sorgen f&#252;r die hartn&#228;ckigen Fettpolster.</p>
<p>Dieser neue Ansatz, der die &#8220;Di&#228;tindustrie&#8221; auf den Kopf stellt, ist Inhalt des Ratgebers. Provokant, anschaulich und mit wissenschaftlicher Gr&#252;ndlichkeit.</p>
<p>Wollen Sie wissen, warum einige Menschen <strong>dick</strong> werden, obwohl sie vergleichsweise wenig essen? Und andere wiederum <strong>schlank </strong>sind, obwohl die essen, was das Zeug h&#228;lt?</p>
<p>Lassen Sie sich auf eine spannende tiefenpsychologische Analyse ein, mit deren Hilfe jede/jeder &#220;bergewichtige m&#252;helos dauerhaft <strong>schlank</strong> werden kann.</p>
<p><strong>Mit Starthilfe-CD &#8211; zur sofortigen praktischen Umsetzung!</strong><br />
Dem Buch liegt eine Audio-CD bei, die auf andere Gehirnzentren als der gelesene Buchtext wirkt. Mit der CD erweitern Sie die beim Lesen geschaffenen neuronalen Verschaltungen um den &#8220;Gef&#252;hls-Anteil&#8221; und k&#246;nnen viel einfacher all das umsetzen, worum es in diesem Buch geht. Sie &#8220;beauftragen&#8221; Ihr Unterbewusstsein mit der Umsetzung &#8211; und nicht m&#252;hevoll Ihren Verstand!</p>
<p><strong>Der Autor: Andreas Winter</strong><br />
Diplom-P&#228;dagoge, Gesundheitsberater, &#8220;Psychocoach&#8221;</p>
<p><a title="autor-winter-andreas von wbocksch bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/9451353@N06/2759986258/"><img style="float:left;margin-right:10px" src="http://farm4.static.flickr.com/3159/2759986258_0da1b1e549_o.jpg" alt="autor-winter-andreas" width="110" height="150" /></a>Der Diplom-P&#228;dagoge <strong>Andreas Winter</strong> (geb. 1966) ist Gr&#252;nder und Leiter des Institutes Powerscout Wellness Coaching in Iserlohn. Seit 1987 arbeitet er mit Trance- und Suggestivtechniken sowie mit therapeutischer Hypnose, seit 2004 bildet er Hypnosetherapeuten aus; seine Klienten kommen aus ganz Europa. Andreas Winter ist Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und &#196;rzte.<br />
Mit der Buchreihe &#8220;Der Psychocoach&#8221; will <strong>Andreas Winter</strong> die breite &#214;ffentlichkeit von seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren lassen. Seine Ratgeber behandeln Gesundheitsthemen aus tiefenpsychologischer Sicht und zeigen dem Leser neue, bislang oft &#252;bersehene Aspekte: Welchen Einfluss hat die Psyche wirklich auf Ihren K&#246;rper? Welche Macht hat Ihr Unterbewusstsein &#252;ber Ihr Leben?<br />
Der &#8220;Psychocoach&#8221; arbeitet im Spannungsfeld zwischen Medizin und Psychologie, die B&#252;cher schaffen Verst&#228;ndnis f&#252;r die tiefenpsychologischen Zusammenh&#228;nge. In Kombination mit einer &#8220;Starthilfe-CD&#8221; k&#246;nnen Leiden wie Kettenrauchen, Allergien, <strong>&#220;bergewicht</strong>, Alkoholkonsum oder N&#228;gelkauen mit hoher Erfolgsquote binnen Stunden aufgel&#246;st werden.</p>
<p><strong>Autor: Winter, Andreas</strong><br />
Titel: Der <strong>Psychocoach</strong> 3:<strong> Abnehmen</strong> ist leichter als <strong>Zunehmen</strong> / Mit Starthilfe-CD!<br />
1. Aufl. 2007, ISBN: 978-3-938396-12-4, 109 Seiten<br />
Neuerscheinung &#8211; sofort lieferbar!<br />
Hardcover/Softcover/Karte<br />
Preis: 14,95 €<br />
Verlag: Mankau Verlag, Murnau a. Staffelsee</p>
<h2>Das <span style="color: #339966;">BONA <em>VITA</em></span><span style="color: #339966;"> </span>- Interview</h2>
<p>„Jeder Mensch kann von jetzt auf gleich <strong>abnehmen </strong>und das gew&#252;nschte <strong>Gewicht</strong> halten, wenn erganz genau wei&#223;, warum er &#252;bergewichtig ist“, erkl&#228;rt Andreas Winter in seinem neuen Ratgeber „Der Psychopcoach 3: <strong>Abnehmen</strong> ist leichter als <strong>Zunehmen</strong>“. Nach Ansicht des Dortmunder Diplomp&#228;dagogen und Tiefenpsychologen, der mit seinem Ansatz die „Di&#228;t-Industrie“ auf den Kopf stellt, sorgen drei verborgene Gr&#252;nde f&#252;r die hartn&#228;ckigen Fettpolster.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>BONA</strong></span><em><strong><span style="color: #339966;"> VITA</span>:</strong> <strong>In Ihrem Ratgeber „Abnehmen ist leichter als Zunehmen“ r&#228;umen Sie mit zahlreichen Klischees auf, die man bisher als gut und richtig angesehen hat. Warum soll eigentlich Abnehmen leichter als Zunehmen sein?</strong></em></p>
<p>Winter: Weil der K&#246;rper gem&#228;&#223; seiner Erbanlagen von ganz alleine seine Balance h&#228;lt, so wie ein gebrochener Knochen von alleine wieder zusammenw&#228;chst, eine Wunde von alleine wieder heilt und ein Muskel, der nicht trainiert wird, von alleine wieder abgebaut wird. Der K&#246;rper ist auf Reparieren und Einsparen programmiert, wenn man ich nur l&#228;sst.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Bona </strong></span><em><strong><span style="color: #339966;">Vita</span>: Warum werden die einen Menschen dick, obwohl sie vergleichsweise wenig essen; w&#228;hrend die anderen schlank bleiben, obwohl sie essen wie die „Scheunendrescher“?</strong></em></p>
<p>Winter: Ganz einfach, weil ein <strong>&#220;bergewicht</strong> vor allem durch Angst beim <strong>Essen</strong> erzeugt wird. Wer viel isst und dabei keine Angst vor dem <strong>Zunehmen</strong> hat, der nimmt nicht so zu wie ein Mensch, der st&#228;ndig denkt, das <strong>Essen</strong> schade eigentlich seiner Figur. Das T&#252;ckische ist, dass diese Angst nat&#252;rlich unterschwellig, also nich bewusst ist.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Bona </strong></span><em><strong><span style="color: #339966;">Vita</span>: Sie nennen drei Gr&#252;nde f&#252;r &#220;bergewicht. Dazu geh&#246;ren falsche Glaubens-s&#228;tze. Was ist darunter zu verstehen?</strong></em></p>
<p>Winter: Wer glaubt, zu viel <strong>Essen</strong> oder zu wenig Bewegung mache <strong>dick</strong>, oder wer glaubt, bestimmte Speisen setzen an, der wird auch <strong>dick</strong>. Wer von diesem Glauben befreit ist, kann <strong>essen</strong>, was und soviel er will. Glaubenss&#228;tze sind Schlussfolgerungen aufgrund von gemachten Erfahrungen vor allem aus der Kindheit, die das Verhalten steuern. Diese Schlussfolgerungen entstehen oft unreflektiert und sind daher meist einseitig, &#252;berholt oder veraltet.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Bona </strong></span><em><strong><span style="color: #339966;">Vita</span>: Als zweiten Grund f&#252;hren Sie an, dass viele Menschen Beweggr&#252;nde f&#252;rs Essen anf&#252;hren, die v&#246;llig falsch sind. Welche Beweggr&#252;nde sind das?</strong></em></p>
<p>Winter: Sich tr&#246;sten, belohnen, Pause machen oder sich geliebt f&#252;hlen, das sind die falschen Beweggr&#252;nde zu <strong>essen</strong>. Denn wer isst, um sich wohl zu f&#252;hlen, also weil es gut schmeckt, anstelle zu <strong>essen</strong>, um seinen K&#246;rper zu ern&#228;hren, der verbindet mit der Speise Emotionen, die er  bewahren m&#246;chte. Man kann aber Emotionen genauso wenig festhalten wie ein Lied aus dem Radio. Aufgrund dieses Empfindens erf&#228;hrt der K&#246;rper aber den Steuerungsbefehl zum Festhalten und nimmt zu, obwohl er gar nicht gemeint war.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Bona </strong></span><em><strong><span style="color: #339966;">Vita</span>: Aus Ihrer Sicht der hartn&#228;ckigste und schlimmste Grund f&#252;r &#220;bergewicht ist aber der Nutzen, den man durch das &#220;bergewicht selbst erf&#228;hrt. Welchen Vorteil hat denn ein Mensch davon, dick zu sein?</strong></em></p>
<p>Winter: Sie entdecken den Vorteil, wenn Sie sich die Au&#223;enwirkung des <strong>&#220;bergewicht</strong>s auf andere Menschen betrachten. Wer sehr schlechte Erfahrungen mit dem Schlanksein gemacht hat, der nimmt zu. Als unattraktiv, ungelenkig oder sogar dumm zu gelten, sch&#252;tzt einen Menschen etwa vor Zudringlichkeiten, Konkurrenzkampf oder &#220;berforderung. Sobald man sich diesen Vorteil klar macht, kann man einen alternativen, leidfreien Schutz entwickeln.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Bona</strong></span><em><strong><span style="color: #339966;"> Vita</span>: Wie kommt man nun von seinen l&#228;stigen Pfunden los?</strong></em></p>
<p>Winter: Erstens: <strong>Essen</strong> Sie niemals mit dem Gef&#252;hl, das Essen k&#246;nne Ihnen schaden – so funktionieren alle Di&#228;ten: Sie <strong>essen</strong> ohne Angst.<br />
Zweitens: <strong>Essen</strong> Sie niemals, um sich prim&#228;r wohl zu f&#252;hlen. Das <strong>Essen</strong> darf schmecken, sollte aber in erster Linie f&#252;r den K&#246;rper gut sein und nicht f&#252;rs Gef&#252;hl.<br />
Drittens: Nehmen Sie die Nachteile in Kauf, die das Schlanksein mit sich bringen. F&#252;r alle, die wirklich dauerhaft schlank werden m&#246;chten, gibt es in dem Buch „Der Psycocoach 3: <strong>Abnehmen</strong> ist leichter als <strong>Zunehmen</strong>“ noch eine Audio-CD zum Selbstcoaching.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Bona </strong></span><em><strong><span style="color: #339966;">Vita</span>: Wie schnell kann man mit Ihrem Ansatz abnehmen?</strong></em></p>
<p>Winter: Sobald Sie verstanden haben, was hinter dem <strong>&#220;bergewicht</strong> steckt, k&#246;nnen Sie anfangs bis zu mehrere Kilo pro Woche <strong>abnehmen</strong>. Der Startschuss dazu f&#228;llt innerhalb weniger Sekunden der Erkenntnis.</p>
<p>Dieses Interview f&#252;hrte der Chefredakteur von <span style="color: #339966;"><strong>BONA <em>VITA</em></strong></span>, Wolfgang A. Bocksch, mit dem Autor Andreas Winter.</p>
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		<title>In der T&#252;rkei wird nicht gern alleine gegessen</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 16:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[CULINARIUM]]></category>
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		<description><![CDATA[Einzigartige und umfangreichste Koch- und Esskultur Das t&#252;rkische Sprichwort &#8220;W&#228;hle deinen Freund nach dem Geschmack seines Essens&#8221; l&#228;sst deutlich erkennen, welch wichtigen Stellenwert das Essen in der T&#252;rkei einnimmt. Es stellt fast schon ein im Alltag verankertes Ritual dar. So ist es beinahe unvorstellbar, alleine oder &#8220;schnell&#8221; oder alleine seinen Hunger zu stillen. Denn das [...]]]></description>
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<h3><strong>Einzigartige und umfangreichste Koch- und Esskultur </strong></h3>
<p>Das t&#252;rkische Sprichwort &#8220;W&#228;hle deinen Freund nach dem Geschmack seines Essens&#8221; l&#228;sst deutlich erkennen, welch wichtigen Stellenwert das <strong>Essen</strong> in der <strong>T&#252;rkei </strong>einnimmt. Es stellt fast schon ein im Alltag verankertes Ritual dar. So ist es beinahe unvorstellbar, alleine oder &#8220;schnell&#8221; oder alleine seinen Hunger zu stillen. Denn das gemeinsame Genie&#223;en der kulinarischen K&#246;stlichkeiten mit Verwandten, Freunden oder aber die Verpflegung &#252;berraschend eingetroffener G&#228;ste bestimmen bis heute die Ern&#228;hrungsgewohnheiten und zeigen auch die ungebrochene t&#252;rkische <strong>Gastfreundschaft</strong>. <span id="more-40"></span></p>
<p><img class="alignleft" style="float:left;margin-right:10px" src="http://farm3.static.flickr.com/2108/2410789206_bd794b0870_m.jpg" alt="Essen in der T&#252;rkei" width="240" height="240" />Es wird in der Regel drei Mal am Tag gegessen, wobei das Essen im Sitzen eingenommen wird. Dabei ist das Abendessen wohl das wichtigste Mahl, denn die ganze Familie kommt zusammen, um &#252;ber die Ereignisse des Tages zu sprechen. Oft werden Verwandte oder Freunde eingeladen und das Motto dabei ist, gut und reichlich zu servieren. Nur bei zwei Gelegenheiten gibt es keinen Gastgeber im eigentlichen Sinn: Wenn zusammen die Wintervorr&#228;te zubereitet werden und bei gemeinsamen Ausfl&#252;gen oder Picknicks.</p>
<p><strong>Kulinarisch unter den Top Drei</strong><br />
Die t&#252;rkische <strong>K&#252;che</strong> ist eine der gr&#246;&#223;ten und umfangreichsten der Welt und liegt in puncto <strong>Vielfalt</strong> im internationalen Vergleich neben der chinesischen sowie der franz&#246;sischen unter den Top drei. Das Geheimnis: Eine gro&#223;e Auswahl an frischem Obst und Gem&#252;se, ein reichhaltiges Angebot an Fleisch und Fisch und eine Palette an Gew&#252;rzen, die verschiedenen Speisen ihre eigene Note verleihen. Auch die Atmosph&#228;re w&#228;hrend einer Mahlzeit ist eine nahezu feierliche und die besondere Art der Gestaltung macht die t&#252;rkische K&#252;che einzigartig. Die <strong>Esskultur</strong> im Land am Bosporus kann durchaus als &#8220;Melting Pot&#8221; verschiedenster Kulturen bezeichnet werden.</p>
<p><strong>Wichtigste Zutat: Vielfalt</strong><br />
<img class="alignright" style="float:right;margin-left:10px" src="http://farm3.static.flickr.com/2383/2410788910_2000d0c174_m.jpg" alt="Essen in der T&#252;rkei" width="240" height="180" /> Verschiedene Einfl&#252;sse haben Jahrhunderte lang die t&#252;rkische K&#252;che geformt. Drei Elemente sind deutlich erkennbar: Ein kreatives Umfeld, ein vielseitiges Nahrungsmittelangebot aufgrund der geographischen Lage und die Verschmelzung der eigenen Traditionen mit anderen Kulturen bzw. das Erbe verschiedener k&#246;niglicher K&#252;chen. Zus&#228;tzlich bestimmen die reiche Fauna und Flora ma&#223;geblich die wichtigsten Zutaten der nationalen und regionalen <strong>Spezialit&#228;ten</strong>. Die t&#252;rkische Landschaft ist gepr&#228;gt von vielen geographischen Zonen und das spiegelt sich auch in der K&#252;che wider. Neben trockenen Steppen in <strong>Anatolien</strong> finden sich im Westen warme fruchtbare Bergh&#228;nge oder an der Schwarzmeerk&#252;ste ein relativ mildes Klima. Im Gegensatz zum S&#252;dosten mit w&#252;sten&#228;hnlichen Gebieten ist die <strong>Marmara</strong>-Region in der gem&#228;&#223;igten Zone wohl am fruchtbarsten. Der Lage der <strong>T&#252;rkei </strong>ist auch der Reichtum an Fisch- und Meeresfr&#252;chten zu verdanken, die immer wieder wichtige Bestandteile von Rezepten sind. Wie im gesamten islamischen Raum gelten auch im Land am Bosporus f&#252;r die muslimische Bev&#246;lkerung zahlreiche religi&#246;se Speisevorschriften. So wird kein Schweinefleisch gegessen, daf&#252;r kommen aber Spezialit&#228;ten vom Rind, Lamm und Gefl&#252;gel zum Zug.</p>
<p><strong>Zentralasiatische Periode und die Seldschuken-Herrscher</strong><br />
<img class="alignleft" style="float:left;margin-right:10px" src="http://farm3.static.flickr.com/2008/2409959995_168c9a880a_m.jpg" alt="Essen in der T&#252;rkei" width="240" height="240" /> Schon seit fr&#252;hester Zeit spielen Br&#228;uche und Traditionen in der <strong>T&#252;rkei</strong> eine wichtige Rolle und beeinflussen bis heute die Kultur und somit auch die <strong>Kulinarik</strong>. Aus Aufzeichnungen geht hervor, dass sich in der Zeit der Zentralasiatischen Periode, in den Jahren vor 1038, Menschen im Land am <strong>Bosporus</strong> vor allem von Milchprodukten, unges&#228;uerten Backwaren und Fleisch ern&#228;hrt haben. Bis heute haben einige dieser Nahrungsmittel &#252;berlebt. Aus der Periode der <strong>Seldschuken</strong>-Herrscher (von 1038 bis 1299) datieren die ersten Erz&#228;hlungen &#252;ber Rezepte und beginnenden <strong>Kochk&#252;nste</strong>, v.a. die Verwendung von Grillrosten, Spie&#223;en und irdenen Kochgef&#228;&#223;en wird immer wieder beschrieben. Gegartes Gem&#252;se, gegrilltes Fleisch wurden damals schon durch spezielle Gew&#252;rze verfeinert.</p>
<p><strong>Osmanische Periode</strong><br />
Die Ausbreitung des osmanischen Reiches pr&#228;gte die t&#252;rkische K&#252;che besonders stark. Die Spannweite reichte von Mittelasien nach Marokko, vom Jemen bis fast nach Wien. Von Reisen und Kriegsz&#252;gen wurden unbekannte Zutaten und exotische Gew&#252;rze mitgebracht, die die damalige K&#252;che verfeinerten und bis heute beeinflussen. Neben der einfachen K&#252;che der Bauern und Hirten entwickelte sich die Kochkunst des Sultanserails. Eine Herrschaar an Palastk&#246;chen bewirtete Herrscher und W&#252;rdentr&#228;ger mit ausgefallen, neuen Gerichten. F&#252;r jede Speise gab es eigene Spezialisten, etwa f&#252;r Suppen, Gem&#252;se, Fisch, Brot, uvm. Von den Pal&#228;sten fanden die Rezepte ihren Weg ins ganze Land und gelangten sogar bis nach Russland und Nordafrika. Vor allem Istanbul galt als Mittelpunkt des Geschehens. Das pulsierende Stadtleben und die Gr&#252;ndung von Kochz&#252;nften und Gilden, die zum Wissensaustausch beitrugen und die Verbesserung von Rezepten f&#246;rderten, beeinflussten ma&#223;geblich die Esskultur der T&#252;rkei.</p>
<p><strong>Schnittpunkt Europa und Asien</strong><br />
Neben einer komplexen sozialen Organisation pr&#228;gte aber auch die Kontrolle der Gew&#252;rzstra&#223;e das soziale und kulinarische Leben. Damit verbunden spielt die privilegierte Stellung der <strong>T&#252;rkei</strong> am Schnittpunkt zwischen dem Fernen Osten und <strong>Europa</strong> eine wichtige Rolle. Durch die Wanderungen der <strong>T&#252;rken</strong> von <strong>China</strong> bis zum <strong>Mittelmeer</strong> verdankt die t&#252;rkische K&#252;che ihre Vielfalt und ihren Reichtum an Spezialit&#228;ten.</p>
<p><strong>Rezeptvorschlag</strong><br />
<strong>Schwarzmeersardinen &#8220;Hamsi&#8221; auf Gartenlattich (Sommerendivie)<br />
Zutaten f&#252;r 4 Personen</strong><br />
1000 g Sardinen, frisch (Sprottengr&#246;&#223;e)<br />
2 K&#246;pfe Salat (Gartenlattich &#8211; gibt es bei jedem t&#252;rkischen Gem&#252;seh&#228;ndler)<br />
75 g Maismehl, mittelfein (alternativ normales Weizenmehl)<br />
&#214;l zum Frittieren (z.B. Mais&#246;l)<br />
1 Prise Salz<br />
1 TL Pfeffer, rot, geschrotet (im t&#252;rkischen Laden = Pul Biber)<br />
4 Fr&#252;hlingszwiebel(n), frisch, gr&#252;n (alternativ Schalotten)<br />
1 Bund Dill<br />
3 EL Oliven&#246;l<br />
1 Zitrone(n)</p>
<p><strong>Zubereitung</strong><br />
<img class="alignright" style="float:right;margin-left:10px" src="http://farm3.static.flickr.com/2123/2410788726_1a54ed36f1_m.jpg" alt="Essen in der T&#252;rkei" width="240" height="174" /> Sardinen ausnehmen, auseinander falten und immer zwei St&#252;ck so zusammenlegen, dass nur Au&#223;enseiten zu sehen sind. Das sieht nicht nur besser und appetitlicher aus, sondern beim frittieren bleibt das Innere sch&#246;n wei&#223;, w&#228;hrend es au&#223;en knusprig braun wird. Die auf diese Art filettierten Fische werden vorsichtig im Mais (oder Weizen-Mehl) mit etwas Salz und rotem scharfen Pfeffer gew&#228;lzt und dann in der Frittierpfanne (z. B. in einem Wok) f&#252;r 3 &#8211; 4 Minuten gebr&#228;unt. Aus dem Gartenlattich wird ein ganz normaler Salat angerichtet, zusammen mit Zitrone, Salz, Fr&#252;hlingszwiebeln, Dill, Schalotten und Oliven&#246;l. Afiyet Olsun (Guten Appetit)!</p>
<p><strong>&#220;ber das <a title="T&#252;rkeisches Fremdenverkehrsb&#252;ro" href="http://www.fremdenverkehrsamt.com/tuerkei.html">T&#252;rkische Informationsb&#252;ro f&#252;r Kultur und Fremdenverkehr</a></strong><br />
Das Informationsb&#252;ro ist eine Au&#223;enstelle des Kultur- und Tourismusministeriums der Republik <strong>T&#252;rkei</strong> in <strong>Ankara.</strong> Gem&#228;&#223; den diesbez&#252;glichen Weisungen seitens des Ministeriums in Ankara koordiniert das Informationsb&#252;ro alle Werbe- und PR-Ma&#223;nahmen. Das Informationsb&#252;ro ist Anlauf- und Kontaktstelle f&#252;r Reiseveranstalter ebenso wie f&#252;r allgemeine Fragen im Bereich Tourismus und Kulturaustausch von Journalisten und Privatpersonen.</p>
<pre><em>Fotos: T&#252;rkisches Informationsb&#252;ro f&#252;r Kultur und Fremdenverkehr</em></pre>

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