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	<title>BONA VITA 50plus &#187; Gewicht</title>
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	<description>Das Onlinemagazin für Silver Ager</description>
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		<title>Abnehmen ist leichter als Zunehmen</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 13:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[EX LIBRIS]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas-Winter]]></category>
		<category><![CDATA[dick]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewicht]]></category>
		<category><![CDATA[schlank]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>
		<category><![CDATA[zunehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zahlen sind alarmierend: Rund 37 Millionen der Bundesb&#252;rger sind zu dick. Fast jeder Zweite hat also &#220;bergewicht. Autor Andreas Winter hat der „Di&#228;t-Industrie“ den Kampf angesagt. Er ist der Meinung, dass der Grund f&#252;rs &#220;bergewicht im Unterbewusstsein verankert ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Warum machen Fastenkuren und Di&#228;ten den einen schlank, den anderen aber nicht?</h3>
<p><a href="http://farm4.static.flickr.com/3107/2759144117_bc3fa0d234_m.jpg"><img style="float:left;margin-right:10px" title="Abnehmen ist leichter als Zunehmen" src="http://farm4.static.flickr.com/3107/2759144117_bc3fa0d234_m.jpg" alt="Abnehmen ist leichter als Zunehmen" width="228" height="240" align="left" /></a><strong>Essen</strong> allein macht &#252;berhaupt nicht <strong>dick</strong>. Jeder Mensch kann von jetzt auf gleich <strong>abnehmen</strong> und das gew&#252;nschte <strong>Gewicht</strong> halten, wenn er ganz genau wei&#223;, warum er &#252;bergewichtig ist.</p>
<p>Mit dieser provokanten These zieht Autor <strong>Andreas Winter </strong>gegen einen weltweiten medizinischen Irrtum zu Felde &#8211; erfolgreich, wie die Zahlen beweisen: Hunderte Frauen und M&#228;nner, die den Hintergrund ihres <strong>&#220;bergewicht</strong>s kennengelernt haben, konnten bereits nach kurzer Zeit das <strong>Gewicht</strong> kontrollieren. Weder Disziplin noch Enthaltsamkeit waren dabei notwendig &#8211; sie konnten essen, was und wie viel immer sie wollten.</p>
<p>Winter stellt klar: Mit &#252;berm&#228;&#223;iger Nahrungsaufnahme kann man zwar <strong>zunehmen</strong>, muss dies aber nicht &#8211; und man kann jederzeit m&#252;helos <strong>abnehmen</strong>. Drei verborgene Gr&#252;nde sorgen f&#252;r die hartn&#228;ckigen Fettpolster.</p>
<p>Dieser neue Ansatz, der die &#8220;Di&#228;tindustrie&#8221; auf den Kopf stellt, ist Inhalt des Ratgebers. Provokant, anschaulich und mit wissenschaftlicher Gr&#252;ndlichkeit.</p>
<p>Wollen Sie wissen, warum einige Menschen <strong>dick</strong> werden, obwohl sie vergleichsweise wenig essen? Und andere wiederum <strong>schlank </strong>sind, obwohl die essen, was das Zeug h&#228;lt?</p>
<p>Lassen Sie sich auf eine spannende tiefenpsychologische Analyse ein, mit deren Hilfe jede/jeder &#220;bergewichtige m&#252;helos dauerhaft <strong>schlank</strong> werden kann.</p>
<p><strong>Mit Starthilfe-CD &#8211; zur sofortigen praktischen Umsetzung!</strong><br />
Dem Buch liegt eine Audio-CD bei, die auf andere Gehirnzentren als der gelesene Buchtext wirkt. Mit der CD erweitern Sie die beim Lesen geschaffenen neuronalen Verschaltungen um den &#8220;Gef&#252;hls-Anteil&#8221; und k&#246;nnen viel einfacher all das umsetzen, worum es in diesem Buch geht. Sie &#8220;beauftragen&#8221; Ihr Unterbewusstsein mit der Umsetzung &#8211; und nicht m&#252;hevoll Ihren Verstand!</p>
<p><strong>Der Autor: Andreas Winter</strong><br />
Diplom-P&#228;dagoge, Gesundheitsberater, &#8220;Psychocoach&#8221;</p>
<p><a title="autor-winter-andreas von wbocksch bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/9451353@N06/2759986258/"><img style="float:left;margin-right:10px" src="http://farm4.static.flickr.com/3159/2759986258_0da1b1e549_o.jpg" alt="autor-winter-andreas" width="110" height="150" /></a>Der Diplom-P&#228;dagoge <strong>Andreas Winter</strong> (geb. 1966) ist Gr&#252;nder und Leiter des Institutes Powerscout Wellness Coaching in Iserlohn. Seit 1987 arbeitet er mit Trance- und Suggestivtechniken sowie mit therapeutischer Hypnose, seit 2004 bildet er Hypnosetherapeuten aus; seine Klienten kommen aus ganz Europa. Andreas Winter ist Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und &#196;rzte.<br />
Mit der Buchreihe &#8220;Der Psychocoach&#8221; will <strong>Andreas Winter</strong> die breite &#214;ffentlichkeit von seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren lassen. Seine Ratgeber behandeln Gesundheitsthemen aus tiefenpsychologischer Sicht und zeigen dem Leser neue, bislang oft &#252;bersehene Aspekte: Welchen Einfluss hat die Psyche wirklich auf Ihren K&#246;rper? Welche Macht hat Ihr Unterbewusstsein &#252;ber Ihr Leben?<br />
Der &#8220;Psychocoach&#8221; arbeitet im Spannungsfeld zwischen Medizin und Psychologie, die B&#252;cher schaffen Verst&#228;ndnis f&#252;r die tiefenpsychologischen Zusammenh&#228;nge. In Kombination mit einer &#8220;Starthilfe-CD&#8221; k&#246;nnen Leiden wie Kettenrauchen, Allergien, <strong>&#220;bergewicht</strong>, Alkoholkonsum oder N&#228;gelkauen mit hoher Erfolgsquote binnen Stunden aufgel&#246;st werden.</p>
<p><strong>Autor: Winter, Andreas</strong><br />
Titel: Der <strong>Psychocoach</strong> 3:<strong> Abnehmen</strong> ist leichter als <strong>Zunehmen</strong> / Mit Starthilfe-CD!<br />
1. Aufl. 2007, ISBN: 978-3-938396-12-4, 109 Seiten<br />
Neuerscheinung &#8211; sofort lieferbar!<br />
Hardcover/Softcover/Karte<br />
Preis: 14,95 €<br />
Verlag: Mankau Verlag, Murnau a. Staffelsee</p>
<h2>Das <span style="color: #339966;">BONA <em>VITA</em></span><span style="color: #339966;"> </span>- Interview</h2>
<p>„Jeder Mensch kann von jetzt auf gleich <strong>abnehmen </strong>und das gew&#252;nschte <strong>Gewicht</strong> halten, wenn erganz genau wei&#223;, warum er &#252;bergewichtig ist“, erkl&#228;rt Andreas Winter in seinem neuen Ratgeber „Der Psychopcoach 3: <strong>Abnehmen</strong> ist leichter als <strong>Zunehmen</strong>“. Nach Ansicht des Dortmunder Diplomp&#228;dagogen und Tiefenpsychologen, der mit seinem Ansatz die „Di&#228;t-Industrie“ auf den Kopf stellt, sorgen drei verborgene Gr&#252;nde f&#252;r die hartn&#228;ckigen Fettpolster.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>BONA</strong></span><em><strong><span style="color: #339966;"> VITA</span>:</strong> <strong>In Ihrem Ratgeber „Abnehmen ist leichter als Zunehmen“ r&#228;umen Sie mit zahlreichen Klischees auf, die man bisher als gut und richtig angesehen hat. Warum soll eigentlich Abnehmen leichter als Zunehmen sein?</strong></em></p>
<p>Winter: Weil der K&#246;rper gem&#228;&#223; seiner Erbanlagen von ganz alleine seine Balance h&#228;lt, so wie ein gebrochener Knochen von alleine wieder zusammenw&#228;chst, eine Wunde von alleine wieder heilt und ein Muskel, der nicht trainiert wird, von alleine wieder abgebaut wird. Der K&#246;rper ist auf Reparieren und Einsparen programmiert, wenn man ich nur l&#228;sst.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Bona </strong></span><em><strong><span style="color: #339966;">Vita</span>: Warum werden die einen Menschen dick, obwohl sie vergleichsweise wenig essen; w&#228;hrend die anderen schlank bleiben, obwohl sie essen wie die „Scheunendrescher“?</strong></em></p>
<p>Winter: Ganz einfach, weil ein <strong>&#220;bergewicht</strong> vor allem durch Angst beim <strong>Essen</strong> erzeugt wird. Wer viel isst und dabei keine Angst vor dem <strong>Zunehmen</strong> hat, der nimmt nicht so zu wie ein Mensch, der st&#228;ndig denkt, das <strong>Essen</strong> schade eigentlich seiner Figur. Das T&#252;ckische ist, dass diese Angst nat&#252;rlich unterschwellig, also nich bewusst ist.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Bona </strong></span><em><strong><span style="color: #339966;">Vita</span>: Sie nennen drei Gr&#252;nde f&#252;r &#220;bergewicht. Dazu geh&#246;ren falsche Glaubens-s&#228;tze. Was ist darunter zu verstehen?</strong></em></p>
<p>Winter: Wer glaubt, zu viel <strong>Essen</strong> oder zu wenig Bewegung mache <strong>dick</strong>, oder wer glaubt, bestimmte Speisen setzen an, der wird auch <strong>dick</strong>. Wer von diesem Glauben befreit ist, kann <strong>essen</strong>, was und soviel er will. Glaubenss&#228;tze sind Schlussfolgerungen aufgrund von gemachten Erfahrungen vor allem aus der Kindheit, die das Verhalten steuern. Diese Schlussfolgerungen entstehen oft unreflektiert und sind daher meist einseitig, &#252;berholt oder veraltet.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Bona </strong></span><em><strong><span style="color: #339966;">Vita</span>: Als zweiten Grund f&#252;hren Sie an, dass viele Menschen Beweggr&#252;nde f&#252;rs Essen anf&#252;hren, die v&#246;llig falsch sind. Welche Beweggr&#252;nde sind das?</strong></em></p>
<p>Winter: Sich tr&#246;sten, belohnen, Pause machen oder sich geliebt f&#252;hlen, das sind die falschen Beweggr&#252;nde zu <strong>essen</strong>. Denn wer isst, um sich wohl zu f&#252;hlen, also weil es gut schmeckt, anstelle zu <strong>essen</strong>, um seinen K&#246;rper zu ern&#228;hren, der verbindet mit der Speise Emotionen, die er  bewahren m&#246;chte. Man kann aber Emotionen genauso wenig festhalten wie ein Lied aus dem Radio. Aufgrund dieses Empfindens erf&#228;hrt der K&#246;rper aber den Steuerungsbefehl zum Festhalten und nimmt zu, obwohl er gar nicht gemeint war.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Bona </strong></span><em><strong><span style="color: #339966;">Vita</span>: Aus Ihrer Sicht der hartn&#228;ckigste und schlimmste Grund f&#252;r &#220;bergewicht ist aber der Nutzen, den man durch das &#220;bergewicht selbst erf&#228;hrt. Welchen Vorteil hat denn ein Mensch davon, dick zu sein?</strong></em></p>
<p>Winter: Sie entdecken den Vorteil, wenn Sie sich die Au&#223;enwirkung des <strong>&#220;bergewicht</strong>s auf andere Menschen betrachten. Wer sehr schlechte Erfahrungen mit dem Schlanksein gemacht hat, der nimmt zu. Als unattraktiv, ungelenkig oder sogar dumm zu gelten, sch&#252;tzt einen Menschen etwa vor Zudringlichkeiten, Konkurrenzkampf oder &#220;berforderung. Sobald man sich diesen Vorteil klar macht, kann man einen alternativen, leidfreien Schutz entwickeln.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Bona</strong></span><em><strong><span style="color: #339966;"> Vita</span>: Wie kommt man nun von seinen l&#228;stigen Pfunden los?</strong></em></p>
<p>Winter: Erstens: <strong>Essen</strong> Sie niemals mit dem Gef&#252;hl, das Essen k&#246;nne Ihnen schaden – so funktionieren alle Di&#228;ten: Sie <strong>essen</strong> ohne Angst.<br />
Zweitens: <strong>Essen</strong> Sie niemals, um sich prim&#228;r wohl zu f&#252;hlen. Das <strong>Essen</strong> darf schmecken, sollte aber in erster Linie f&#252;r den K&#246;rper gut sein und nicht f&#252;rs Gef&#252;hl.<br />
Drittens: Nehmen Sie die Nachteile in Kauf, die das Schlanksein mit sich bringen. F&#252;r alle, die wirklich dauerhaft schlank werden m&#246;chten, gibt es in dem Buch „Der Psycocoach 3: <strong>Abnehmen</strong> ist leichter als <strong>Zunehmen</strong>“ noch eine Audio-CD zum Selbstcoaching.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Bona </strong></span><em><strong><span style="color: #339966;">Vita</span>: Wie schnell kann man mit Ihrem Ansatz abnehmen?</strong></em></p>
<p>Winter: Sobald Sie verstanden haben, was hinter dem <strong>&#220;bergewicht</strong> steckt, k&#246;nnen Sie anfangs bis zu mehrere Kilo pro Woche <strong>abnehmen</strong>. Der Startschuss dazu f&#228;llt innerhalb weniger Sekunden der Erkenntnis.</p>
<p>Dieses Interview f&#252;hrte der Chefredakteur von <span style="color: #339966;"><strong>BONA <em>VITA</em></strong></span>, Wolfgang A. Bocksch, mit dem Autor Andreas Winter.</p>
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		<title>ABNEHMEN MIT VERSTAND</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 10:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[CORPOSANA]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Adipositas]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Gewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Traumfigur]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt haben wir den Beweis. Dick werden wir durch unser Gehirn. Das fanden Forscher der Uni L&#252;beck heraus. Das in unserer Kindheit bereits vorprogrammierte Gehirn l&#228;sst uns zunehmen, ohne dass wir merken, warum das so ist. Mentales Training hei&#223;t nun das Geheimnis, durch das jeder von uns seine Traumfigur erreichen kann, ohne Di&#228;ten und ohne JoJo-Effekt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wie unser Gehirn uns dick macht</strong></h2>
<p><strong>Abnehmen</strong> kann so einfach sein. Professor Achim Peters hat jetzt in den Labors der L&#252;becker Universit&#228;t das spannendste R&#228;tsel der Adipositasforschung gel&#246;st: Wodurch werden wir <strong>dick</strong>? Die Sensation: Schuld ist eine gest&#246;rte Energieversorgung des Gehirns. Bei seiner Forschung wertete Peters 5000 Datens&#228;tze aus. Das Ergebnis ist die „Selfish Brain&#8221;-Theorie, die Theorie vom egoistischen <strong>Gehirn</strong>. „Das Gehirn organisiert die Energieversorgung des K&#246;rpers so dass seine Bed&#252;rfnisse an erster Stelle stehen&#8221;, so Peters. Das <strong>Gehirn</strong> verbraucht bei einem Anteil von nur 2 Prozent am K&#246;rpergewicht 50 Prozent des t&#228;glichen Glukose-Bedarfs, bei Stress sogar 90 Prozent. Und bei Defiziten durch Engp&#228;sse reagiert es mit Hei&#223;hungerattacken.</p>
<p><strong>Gewichtsbeeinflussung durch Stress</strong></p>
<p>Zuerst &#252;berflutet das <strong>Stresshormon</strong> Cortisol unser Gehirn, dann f&#228;llt der Blutzuckerspiegel. Jetzt geben die Gehirnzellen Alarm, weil die Energieversorgung in Gefahr ist. Der <strong>Hei&#223;hunger</strong> stellt sich ein und das Fatale dabei: Nur die H&#228;lfte der von uns zugef&#252;hrten Energie kommt im Gehirn an. Der Rest wird bevorzugt in der K&#246;rpermitte gespeichert. Deshalb wollen die Gehirnzellen bei chronischem Stress auch permanent Nachschub und wir werden <strong>dick</strong> &#8211; man nennt das auch „Frustfressen&#8221;.</p>
<p><strong>Fettzellen beeinflussen das Gewicht</strong></p>
<p>Jeder Erwachsene besitzt zwichen 40 und 120 Milliarden Fettzellen. Diese Energiedepots sind jedoch mehr als ein stiller Vorrat f&#252;r Notzeiten. Sie wirken wie eine gigantische Chemiefabrik, die <strong>Botenstoffe</strong>, <strong>Hormone</strong> und viele andere Substanzen produzieren. Wenn sich die <strong>Fettzellen </strong>bei <strong>&#220;bergewicht</strong> aber zu sehr aufbl&#228;hen, richten sie sich gegen den Organismus, weil sie ihn mit einer Flut von Entz&#252;ndungsstoffen &#252;berschwemmen &#8211; ein fataler Vorgang mit weitreichenden negativen Folgen f&#252;r unseren K&#246;rper.</p>
<p>Deshalb ist das die beste Nachricht, die diesen Tagen aus L&#252;beck kommt, was unser <strong>Gewicht</strong> anbetrifft: <strong>Schlank werden </strong>und <strong>schlank bleiben</strong> ohne aufw&#228;ndige Di&#228;t und ohne JoJo-Effekt &#8211; wie das funktioniert? Durch <strong>Mentaltraining</strong>. Genau das haben jetzt Forscher der L&#252;becker Universit&#228;t bewiesen.</p>
<p>Sie haben entdeckt, wie man bei den meisten <strong>Abnehmarten</strong> sogenannte Hei&#223;hungerattacken bekommt und nat&#252;rlich ausgerechnet dann die schlimmsten Kalorienbomben zu sich nimmt. <strong>Abnehmen</strong> ist so fast unm&#246;glich.</p>
<p>Der Schuldige dabei ist unser egoistisches <strong>Gehirn</strong>. Doch da kann man leicht &#252;berlisten! Den Teufelskreis, dem es zu entkommen gilt, nennen die Forscher „Verzicht-Schuldgef&#252;hl-Zunehmen&#8221;.</p>
<p><strong>Unser Gehirn liebt S&#252;&#223;es</strong></p>
<p>Die meisten <strong>Di&#228;ten</strong> arbeiten nach dem Verzichtsprinzip und k&#246;nnen deshalb nicht funktionieren. Unser „selbsts&#252;chtiges Gehirn&#8221;, wie es Prof. Achim Peters nennt, reagiert mit Panik auf Engp&#228;sse in der Energieversorgung und legt in normalen Zeiten Depots an. Es wappnet sich so f&#252;r schlechte Zeiten und f&#252;r die n&#228;chste Krise.</p>
<p>Um aus dem diesem Teufelskreis auszusteigen, k&#246;nnen wir f&#252;nf Strategien anwenden, unser Gehirn umzuprogrammieren. Die Forscher haben das entwickelt, getestet und sogar alltagstauglich gemacht.</p>
<p><strong>Die EMDR-Methode &#8211; H&#246;ren statt essen</strong></p>
<p>Dr. Francine Shapiro hat mit dieser Methode (Eye Movement Desensitization and Reprocessing = Augenbewegungs-Desensibilisierung und Neubearbeitung) gro&#223;es Aufsehen in der Fachwelt erregt, da sie teilweise wie Zauberei anmutet. Sie wirkt tats&#228;chlich beim <strong>Abnehmen</strong> wahre Wunder.</p>
<p>Durch das H&#246;ren einer speziellen Wingwave-CD („Sicheres Auftreten mit Wingwave-Coaching&#8221;, Buch mit CD) oder durch schnelle Handbewegungen vor den Augen kommt es zu einer Vernetzung und optimal koordinierten Zusammenarbeit beider <strong>Gehirnh&#228;lften</strong>. Die innere Balance ist schon nach kurzer Zeit wieder hergestellt. Stress wird abgebaut und die eigene <strong>Leistungsf&#228;higkeit</strong> sowie das Vertrauen in die eigenen Kr&#228;fte werden gest&#228;rkt.</p>
<p>Tja, und die <strong>Pfunde</strong> purzeln ganz nebenbei. In der Anfangsphase sollte man die CD mindestens einmal t&#228;glich (am besten vor dem Einschlafen) und beim Einkaufen oder in Stress-Situationen h&#246;ren.</p>
<p><strong>Affirmationen</strong></p>
<p>US-Studien haben gezeigt, dass wir mit positiven Programmiers&#228;tzen unser Unterbewusstsein ganz gezielt auf <strong>Schlanksein</strong> programmieren k&#246;nnen. Diese sogenannten Affirmationen l&#246;sen festgefahrene Denkmuster und Blockaden, die uns nicht bewusst sind. Man formuliert also nur positiv. Es hei&#223;t nicht: „Ich bin nicht mehr dick&#8221;, sondern: „Ich werde <strong>schlank</strong>!&#8221; Je mehr posuitive Gef&#252;hle man erzeugt, desto positiver ist die Wirkung. Damit die Affirmationen auch wirken, sollte man sie dreimal t&#228;glich f&#252;nfzigmal in Gedanken aufsagen oder im „stillen K&#228;mmerlein&#8221; auch laut vor sich hersagen.</p>
<p><strong>Stress</strong></p>
<p>Stress ist, wie die Wissenschaftler aus L&#252;beck herausgefunden haben, der schlimmste <strong>Figurkiller</strong>. Hilfe naht aus der Schmerztherapie. Beim Jacobsen-Training werden bestimmte Muskeln angespannt, die Spannung wird kurz gehalten, dann wird wieder entspannt. Der Trick: Statt dem <strong>Hei&#223;hunger</strong> nach Gummib&#228;rchen  &amp; Co. zu erliegen, lieber beide H&#228;nde zu F&#228;usten ballen, bis 50 z&#228;hlen, lockern, erneut ballen und das zehnmal wiederholen &#8211; und das Gehirn ist ausgetrickst, der emotionale <strong>Hunger</strong> ist &#252;berwunden, denn genau der steckt hinter dem Bed&#252;rfnis nach S&#252;&#223;igkeiten.</p>
<p><strong>Der goldene Punkt</strong></p>
<p>Ein ganz einfacher Trick kann Wunder bewirken. Man kauft sich einen mittelgro&#223;en goldenen Punkt-Aufkleber (Papierhandel) und klebt ihn &#252;berall dort hin, wo die Versuchungen lauern (K&#252;hlschrank, Bildschirm, Schreibtisch, etc.). Wer sich vor eine <strong>Hei&#223;hungerattacke </strong>30 Sekunden lang auf den Punkt konzentriert, beruhigt damit den Pulsschlag und das Herz, er opimiert die Energieversorgung des Gehirns und Hei&#223;hungerattacken verschwinden.</p>
<p><strong>Der Atemtrick</strong></p>
<p>Ein enormer <strong>Stress</strong> ist die Angst, immer dicker zu werden, einhergehend mit der der fehlenden Hoffnung, jemals das <strong>Idealgewicht</strong> zu erreichen. Durch diese Angst entstehen <strong>Energieblockaden</strong>, der Atem wir zu schnell und zu flach und auch der Stoffwechsel arbeitet reduziert. So ist <strong>Abnehmen</strong> fast unm&#246;glich. Dagegen hilft die „<strong>Laute Atmung</strong>&#8220;, die auch in Managerseminaren empfohlen wird. Wenn man sich beim Einatmen auf den Laut „Hong&#8221; und beim Ausatmen auf den Laut „So&#8221; konzentriert, baut man laut der Erkenntnis von Forschern Stress gezielt ab.</p>
<p><strong>Kindheit </strong></p>
<p>Wenn Kinder brav sind, werden sie belohnt, in der Regel mit <strong>S&#252;&#223;igkeiten</strong>, wie Bonbons. Das Unterbewusstsein merkt sich dabei: <strong>Essen=Belohnung</strong>, und das ist st&#228;rker als unser Wille. <strong>Essprobleme</strong> sind in vielen F&#228;llen ein Ersatz f&#252;r Liebe und Anerkennung, in erster Linie f&#252;r Liebe zu sich selbst. Hier sind <strong>Blitzmeditationen</strong> sehr hilfreich. Man sieht jeden Morgen in eine brennenden Kerze und sagt:&#8221;Ich bin liebenswert.&#8221; Der Effekt: Testpersonen starteten viel ausgeglichener in den Tag, waren weniger anf&#228;llig f&#252;r Naschereien und nahmen ohne Anstrengung bis zu drei Pfund im Monat ab.</p>
<p><strong>Anwender</strong></p>
<p>Wir haben mit einigen Anwenderinnen dieser sensationellen Methode gesprochen. Seit sie diese psychologische Methode anwenden, nahmen sie kontinuierlich ab und haben alle inzwischen innerhalb von einigen Monaten ihr <strong>Idealgewicht</strong> erreicht. Ein <strong>JoJo-Effekt</strong> blieb aus.</p>
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