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	<title>BONA VITA 50plus &#187; Klimaanlagen</title>
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	<description>Das Onlinemagazin für Silver Ager</description>
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		<title>Hitze bringt Lebensgefahr</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 17:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[50plus]]></category>
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		<description><![CDATA[Hitze ist f&#252;r &#228;ltere Menschen lebensgef&#228;hrlich, was jetzt eine Analyse von Patientendaten in Kanada ergab. Besonders gef&#228;hrdet sind Menschen ab einem Lebensalter von 60 Jahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Senioren ab 60 sind besonders gef&#228;hrdet</h2>
<p><img style="float:left;margin-right:10px" src="http://farm3.static.flickr.com/2634/3858923291_31bc259119_o.jpg" alt="" width="225" height="300" />Extreme <strong>Temperaturen</strong> im Sommer setzen &#228;lteren Menschen und Patienten mit chronischen Krankheiten am meisten zu und bringen sie oft sogar in <strong>Lebensgefah</strong>r. Das berichten Forscher der Universit&#228;t Ottawa. F&#252;r die Altersgruppe ab 60 Jahren erh&#246;ht sich bei <strong>Hitze </strong>das Sterberisiko um bis zu 92 Prozent, ergab eine Analyse von Patientendaten. Daneben leiden <strong>Senioren</strong> im Sommer oft an Krankheiten und Verletzungen, die von <strong>Hitze</strong> ausgel&#246;st wer-den, wie etwa Schlaganfall, Ersch&#246;pfung oder <strong>Hitze</strong>krampf. Dieses Schicksal teilen alte Menschen mit Patienten, die an Fettsucht, Herzkrankheiten, Diabe-tes oder Atembeschwerden leiden. Alle diese Vorbedingungen reduzieren die F&#228;higkeit des K&#246;rpers, sich an Temperaturschwankungen anzupassen.<br />
Warum sonst gesunde <strong>Rentner </strong>so schlecht gegen die <strong>Hitze </strong>gewappnet sind, zeigten physiologische Studien im Labor. Im Alter sp&#252;rt der K&#246;rper die <strong>Hitze </strong>erst sp&#228;ter und kann viel langsamer mit k&#252;hlenden Ma&#223;nahmen reagieren, wozu etwa eine &#196;nderung der Blutverteilung im K&#246;rper und Schwitzen z&#228;hlen. Au&#223;erdem verz&#246;gert sich auch die F&#228;higkeit, Durstgef&#252;hl zu entwickeln und rasch darauf zu reagieren, und die Erholung von einer Dehydrierung des K&#246;rpers ist weit langwieriger. &#8220;Ungekl&#228;rt ist, ob die verschlechterte W&#228;rmeregulierung den ganzen K&#246;rper betrifft oder blo&#223; die lokalen Mechanismen des W&#228;rmeverlustes wie Schwitzen oder Blutfluss&#8221;, so Studienautor Glen Kenny.<br />
<strong>Senioren</strong> mit niedrigem Einkommen und Bildungsstand waren in der Erhebung mehr gef&#228;hrdet, was die Autoren auf die schlechtere Wohnqualit&#228;t zur&#252;ckf&#252;hren, zudem auch Menschen in sozialer Isolation. Betroffen sind auch Ob-dachlose, da sie besonders schlecht vor extremer <strong>Hitze </strong>gesch&#252;tzt sind und zus&#228;tzlich oft an k&#246;rperlichen oder gei-stigen Problemen leiden.</p>
<p>&#8220;&#196;rzte und Gesundheitsbedienstete sollen sich des Risikos st&#228;rker bewusst werden, damit sie den Betroffenen im rich-tigen Umgang mit <strong>Hitze</strong> beraten k&#246;nnen&#8221;, folgern die Autoren. <strong>Klimaanlagen</strong> verringern laut Studie das Sterberi-siko um 80 Prozent, <strong>Ventilatoren </strong>immerhin noch 30 Prozent. &#8220;Bisher ist der <strong>Hitze</strong>schutz bei <strong>Senioren </strong>vor allem in Pflegeheimen ein Thema&#8221;, erkl&#228;rt Peter Zeman vom <a title="Deutsches Zentrum f&#252;r Altersfragen" href="http://www.dza.de" target="_blank">Deutschen Zentrum f&#252;r Altersfragen </a>. &#8220;Das Pflegepersonal ist angewiesen, bei <strong>Hitze </strong>f&#252;r eine erh&#246;hte Fl&#252;ssigkeitszufuhr der Betreuten oder f&#252;r deren Aufenthalt in R&#228;umen mit k&#252;hlerer Atemluft zu sorgen.&#8221; Durch solche Vorkehrungen konnten bisher Horrorszenarien wie Explosion der <strong>Hitze</strong>toten-Zahl in Frankreich 2003 verhindert werden. &#8220;Auch die Einschr&#228;nkung der Bewegung ist aufgrund der schlechteren Durchblutung bei <strong>Hitze </strong>zu empfehlen&#8221;, erg&#228;nzt Klaus Ingo Giercke, Sekret&#228;r der Deutschen Gesellschaft f&#252;r <a title="Gesellschaft f&#252;r Gerontologie und Geriatrie" href="http://www.dggg-online.de" target="_blank">Gerontologie und Geriatrie </a>. &#8220;Alte Menschen, die alleine zu Hause leben, sollten sich gleicherma&#223;en verhalten. Das ist bei Demenz und bei ambulanter Betreuung oft ein Problem, weshalb Angeh&#246;rige besonders aufmerksam sein sollten.&#8221;</p>
<p>Das Thema <strong>Hitze</strong>schutz bei alten Menschen wird in Zukunft immer aktueller werden. Denn wenn auch infolge der glo-balen Erw&#228;rmung k&#228;ltebedingte Todesf&#228;lle zur&#252;ckgehen, steigt die Zahl der j&#228;hrlichen <strong>Hitze</strong>toten. &#8220;Besonders in St&#228;dten ist das ein Problem, da hier die Temperaturen immer ein bis zwei Grad &#252;ber dem landesweiten Schnitt liegen. Alle Alten auf Wiesen zu setzen ist leider gesellschaftlich nicht machbar&#8221;, so Gierke. Der Landschafts&#246;kologe J&#252;rgen Breuste von der <a title="Universit&#228;t Salzburg" href="http://www.sbg.ac.at " target="_blank">Universit&#228;t Salzburg </a>betont, dass dies entsprechende Gegenma&#223;nahmen auch seitens der Stadtpla-nung erfordere. &#8220;Gr&#252;nfl&#228;chen und Parks bringen f&#252;r ihre Besucher, jedoch auch f&#252;r die Atemluft der umliegenden Stra&#223;en K&#252;hlung. Ihre nahe Verf&#252;gbarkeit ist somit besonders f&#252;r die Gesundheit von <strong>Hitze </strong>vorbelasteten Menschen wie etwa <strong>Rentner</strong>/innen wichtig&#8221;, so Breuste.</p>
<p><em>Quelle: pt – Foto: pixelio/Walker</em></p>
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