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	<title>BONA VITA 50plus &#187; mediterran</title>
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	<description>Das Onlinemagazin für Silver Ager</description>
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		<title>Lavendel: Das blaue Wunder in K&#252;che und Garten</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 13:40:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>yvo</dc:creator>
				<category><![CDATA[CULINARIUM]]></category>
		<category><![CDATA[Blüten]]></category>
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		<category><![CDATA[mediterran]]></category>
		<category><![CDATA[Südeuropa]]></category>
		<category><![CDATA[violett]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lavendel-Pflanze brachten einst M&#246;nche &#252;ber die Alpen zu uns. Besonders in S&#252;dfrankreich ist Lavendel h&#228;ufig anzutreffen. Lavendel ist sehr vielseitig einsetzbar. Als Heilpflanze wurde sie 2008  zur Pflanze des Jahres gew&#228;hlt. Aber auch kulinarisch entfalten die verschiedenen Lavendelsorten ihr ganze Pracht und die Parfum-Industrie will ganz sicher nicht auf Lavendel verzichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Tiefviolette Bl&#252;ten, einzigartiger Duft</h2>
<p>Lavendel steht f&#252;r Sonne, Sommer und Urlaub in s&#252;dlichen L&#228;ndern. Von Benediktinerm&#246;nchen einst &#252;ber die Alpen gebracht, ist die beliebte, mediterrane Pflanze l&#228;ngst auch hierzulande aus den G&#228;rten nicht mehr wegzudenken. F&#252;r die Wahl des Echten Lavendels zur Heilpflanze des Jahres 2008 war vor allem seine nervenberuhigende Wirkung ausschlaggebend. Weniger bekannt ist, dass Lavendel auch kulinarisch eine gute Figur macht.</p>
<p><img class="alignleft" style="float:left;margin-right:10px" src="http://farm4.static.flickr.com/3103/2604252280_fa22da6f28_m.jpg" alt="Stachelbeer-Lavendel" width="240" height="180" />Echter Lavendel, botanisch Lavendula angustifolia, im Handel auch als „Lavendel fein&#8221; oder „extra&#8221; bekannt, ist zur Verwendung in der K&#252;che am besten geeignet. „Echter Lavendel schmeckt vergleichsweise s&#252;&#223;licher als Schopflavendel, der eine sch&#228;rfere Kampfernote mitbringt&#8221;, wei&#223; Kr&#228;uter- und Duftpflanzenexpertin Odile Landragin aus Mainz. Lavendel enth&#228;lt starke, &#228;therische &#214;le, daher sollte man stets sparsam damit umgehen. F&#252;r raffiniert w&#252;rzigen Lavendelzucker einige getrocknete Bl&#252;ten in ein Glas mit Zucker geben, etwa eine Woche durchziehen lassen und f&#252;r Kuchen, Kekse oder Desserts wie Pudding oder Schokomousse verwenden. Lavendelbl&#252;ten, frisch gehackt, sind eine wunderbare Dekoration, bei S&#252;&#223;speisen wie bei Geb&#228;ck. Doch Lavendel harmoniert auch sehr gut zu pikanten Speisen wie Lammbraten. Appetit auf Ungew&#246;hnliches? Lavendelessig oder Lavendel&#246;l verwandeln jeden Salat in eine extravagante Vorspeise. Ber&#252;hmt sind die Herbes de Provence, die ber&#252;hmte Gew&#252;rzmischung aus dem S&#252;den Frankreichs, zu der traditionell auch Lavendel geh&#246;rt.</p>
<p>„Das st&#228;rkste Aroma haben die Bl&#252;ten kurz bevor sie ganz aufbl&#252;hen&#8221;, verr&#228;t die geb&#252;rtige Franz&#246;sin Odile Landragin. Die Bl&#252;tezeit geht je nach Sorte von Ende Juni bis September. Lavendel ist voll bis bedingt frosthart. Prinzipiell bevorzugt Lavendel einen sandigen, kalkhaltigen Boden und einen trockenen, sonnigen Standort. Alternativ l&#228;sst sich die Pflanze auch sehr gut in einem gr&#246;&#223;eren Topf auf Balkon oder Terrasse ziehen. Hierbei ist auf wasserdurchl&#228;ssiges Substrat zu achten. Mit Einzelpflanzen l&#228;sst sich bei Lavendel keine Fernwirkung erzielen, r&#228;umt die Expertin ein. Je mehr Lavendel zusammen gepflanzt sind, umso pr&#228;chtiger wirkt das lavendelblaue Bl&#252;tenmeer. Doch gibt es viele Sorten, die ein sehr intensives, dunkles Blau aufweisen wie etwa die Sorte „Hidcote Blue&#8221;. Wer Lavendel f&#252;r Trockenstr&#228;u&#223;chen verwenden will, erntet die Bl&#252;ten am besten noch im knospigen Zustand. Aufgebl&#252;hte Stiele sind weniger haltbar und zerkr&#252;meln nach dem Trocknen leicht.</p>
<p>Das Foto zeigt Stachelbeer-Konfit&#252;re mit Lavendel.</p>
<p><em>Quelle &amp; Foto: CMA</em></p>
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